Erkelenz - Immeraths Kriegstote und Schwestern umgebettet

Immeraths Kriegstote und Schwestern umgebettet

Von: hewi
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Die ständige Mahnung und die Erinnerung ziehen mit nach Immerath (neu) Die Kriegsgräber und die Gräber der Schwestern sind inzwischen umgesiedelt worden. Foto: Passage

Erkelenz. Im Rahmen der Umsiedlung von Immerath wurden auch die Gräber von 168 Kriegstoten und 38 Schwesterngräber nach Immerath (neu) umgebettet. Dabei war man dem Vorschlag des Volksbundes der deutschen Kriegsgräberfürsorge gefolgt und hatte auch die drei Kriegsgräber aus Borschemich (alt) auf den neuen Friedhof am Umsiedlungsstandort umgebettet.

Dies berichtete die Verwaltung bei der letzten Sitzung des Bau- und Betriebsausschusses. Die Maßnahmen waren in Abstimmung mit der Bezirksregierung Köln und im Auftrag von RWE Power von einem Unternehmen aus Jüchen durchgeführt worden.

Im Laufe des Sommers wurden auch die Steinkreuze und Gedenkplatten aufgearbeitet und auf der neuen Kriegsgräberanlage wieder aufgestellt. Für den Herbst ist die Heckenbepflanzung und das Aufstellen des Hochkreuzes aus Immerath (alt) vorgesehen.

Auch in Lövenich nimmt man sich der Kriegsgräber an. Ab dem 2. November werden auf dem Lövenicher Friedhof in Abstimmung mit dem Volksbund die 235 Grabkreuze auf den Kriegsgräbern wieder aufgearbeitet, ausgerichtet und von Moos befreit.

Die Arbeiten werden rechtzeitig zum Volkstrauertag am 17. November abgeschlossen sein, hieß es in der Tischvorlage der Verwaltung. Sie schlagen mit 3200 Euro zu Buche, die vom Volksbund aus den Rücklagen für die Unterhaltung von Kriegsgräbern übernommen werden.

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