Erkelenz - Immerather Mühle: SPD will 250.000 Euro von RWE Power

Immerather Mühle: SPD will 250.000 Euro von RWE Power

Von: nosch
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Erkelenz. Die Immerather Mühle soll Heimatmuseum werden. Eine entsprechende Initiative des Heimatvereins Erkelenz findet jetzt auch Zuspruch in den politischen Gremien der Stadt. „Der Heimatverein der Erkelenzer Lande greift damit eine Idee auf, die die SPD schon Mitte Mai 2009 öffentlich vorgetragen hat“, sagt Dieter Spalink, Vorsitzender der Erkelenzer Sozialdemokraten.

Die sehen jetzt den richtigen Zeitpunkt gekommen, einen Förderverein für den Erhalt der Immerather Mühle als Heimatmuseum in Erkelenz zu gründen. „Dieser Förderverein sollte durch den Heimatverein getragen werden und kann so überparteilich alle an diesem Heimatmuseum interessierten Bürger, Unternehmen und andere Institutionen zusammenbringen“, sagt Spalink.

Ein Förderverein hätte die Aufgabe, die notwendigen Gelder aufzubringen, um den Haushalt der Stadt nicht weiter zu belasten. Und Spalink hat auch schon einen potenten Geldgeber konkret im Auge: „Wenn RWE Power ein Startkapital von etwa 250.000 Euro beisteuert, kann die Immerather Mühle als Heimatmuseum schnell Wirklichkeit werden.“

Die alte Mühle am Ortsrand des Umsiedlungsortes Immerath ist, so die 1. stellvertretende Bürgermeisterin Astrid Wolters, „auch heute noch weithin sichtbares Sinnbild für die Umsiedlung und ein ideales Objekt, den Erkelenzer Bürgern, aber vor allem den Menschen aus den Umsiedlungsorten, als eigenes Museum zu dienen“.

Bleibendes zurückgeben

Die SPD-Ratsfrau sieht vornehmlich RWE Power auch heute noch, nachdem der Vertrag zwischen RWE Power und der Stadt Erkelenz für die zukünftigen Gebäude und die soziale Infrastruktur an den Umsiedlungsorten längst in trockenen Tüchern ist, „in der Pflicht, die Rettung der Immerather Mühle zu finanzieren.“ Der Energieriese könne so den Bürgern „etwas Bleibendes zurückgeben.“

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