Im Unfallauto große Mengen Drogen gefunden

Von: ger
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Unfall B221 Heinsberg
Die beiden Männer kamen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Foto: Feuerwehr Heinsberg
Unfall B221 Heinsberg
aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Foto: Feuerwehr Heinsberg
Unfall B221 Heinsberg
Die Feuerwehr reinigte nach dem Verkehrsunfall die Straße. Foto: CUH

Heinsberg. Eine größere Menge Drogen hat die Polizei nach einem Verkehrsunfall in Heinsberg auf der Bundestraße 221 am Mittwochabend gefunden. Diese gehörten offensichtlich dem Unfallfahrer und seinem Beifahrer, die beide aus den Niederlanden stammen.

Nach Angaben der Heinsberger Polizei kam der Peugeot zweier junger Männer aus dem niederländischen Kerkrade gegen 23.05 Uhr zwischen Blauenstein und dem Ausbauende der Autobahn 46 aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.

Der Wagen prallte gegen die Leitplanke, wurde quer über die Bundesstraße geschleudert und kam dann im Straßengraben zum Stehen. Einer der beiden jungen Männer, ein 22-Jähriger, wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Der andere Mann, ein 20-Jähriger, entfernte sich nach Angaben der Polizei rund 200 Meter weit von der Unfallstelle. Das hatten Zeugen beobachtet.

Als die Polizei eintraf, schauten die Beamten nach, was der Mann dort wohl gemacht habe. Sie fanden einen Beutel mit weißem Pulver, offensichtlich Drogen. Ein hinzugeholter Drogenspürhund fand im Unfallauto und in dessen Nähe weitere Tütchen mit Drogen, die von der Polizei sichergestellt wurden. 

Menge ist noch unklar

Da beide Männer augenscheinlich unter Drogeneinfluss standen, sei ihnen auch eine Blutprobe entnommen worden. „Beide Männer wurden vorläufig festgenommen“, sagte Angela Jansen, Sprecherin der Kreispolizeibehörde Heinsberg. 

Der 20-Jährige verbrachte die Nacht in einer Zelle. Der 22-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste er stationär aufgenommen werden.

Die Festnahme der beiden Männer gilt bislang vorläufig, da sie am Donnerstag noch keinem Richter vorgeführt worden sind. Um welche Menge und welche Art von Drogen es sich handelte, konnte Polizeisprecherin Jansen noch nicht sagen. Es werde derzeit untersucht, welche Substanzen in den Beuteln und Tütchen waren.

Klar ist jedoch schon jetzt, dass es sich durchaus um eine erhebliche Menge gehandelt haben muss: „Es hat für die vorläufige Festnahme gereicht“, sagte Jansen. Die Ermittlungen der Heinsberger Polizei dauerten am Donnerstag noch an.

Im Einsatz waren auch der Rettungsdienst und die Löscheinheiten Uetterath und Horst mit 17 Feuerwehrkräften, die die Unfallstelle absicherten.

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