Im Schulbus sollen feste Regeln gelten

Von: hewi
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Erkelenz. In den Schulbussen geht es oftmals hoch her. Das wilde Treiben aus Schubsen, Rangeleien und Gedränge birgt natürlich Unfallrisiken. Daher sah sich der Arbeitskreis Verkehrssicherheit im Runden Tisch Erkelenz gezwungen zu handeln und eine Busordnung zu entwerfen. Das Ergebnis wurde bei der jüngsten Sitzung des Schulausschusses im Erkelenzer Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Regelwerk enthält Erläuterungen, wie man sich verantwortungsvoll im Bus und an der Bushaltestelle zu verhalten hat, aber auch welche Konsequenzen eine Missachtung der Regeln haben kann. Die Teilnehmer des Arbeitskreises und somit auch die Verfasser der Ordnungsschrift sind Vertreter des Kinderschutzbundes, der weiterführenden Schulen, der Eltern und Schüler sowie der Stadt, der Polizei und natürlich des Transportunternehmens.

In den kommenden Tagen soll das Regelwerk an allen Schulen im Erkelenzer Stadtgebiet verteilt werden. Es enthält Hinweise auf Dinge, die man an sich als selbstverständlich erachten sollte, zum Beispiel, dass im Bus nicht mit Gegenständen geworfen werden darf oder andere nicht am Aus- oder Einsteigen gehindert werden dürfen. Die Erläuterungen zu den elf Regeln sind verständlich und in einem durchaus freundlichen Ton formuliert.

Folgen des Rauchverbots

Ein weiteres Thema, das bei der Sitzung des Schulausschusses zur Sprache kam, ist die Verschmutzung der angrenzenden Wohnstraßen am Schulzentrum. Dorthin ziehen sich die Schülerinnen und Schüler nämlich aufgrund des strikten Rauchverbots im Schulzentrum zurück, um ihrem Laster zu frönen, hieß es. Dabei würden sie „unansehnliche Spuren“ hinterlassen die von den Anwohnern beseitigt werden müssen.

Die Erkelenzer Stadtverwaltung hat mittlerweile gehandelt, um das Übel einzudämmen, und an den häufig frequentierten Orten rund um das Schulzentrum Standaschenbecher aufstellen lassen. Darüber hinaus reinigen Schüler des Cusanus-Gymnasiums regelmäßig diese Sammelpunkte der Nikotinfreunde.

Der erste Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen bemerkte bei der Sitzung, dass rund um den Schulring auch eine Kehrmaschine regelmäßig zum Einsatz kommt, um die Hinterlassenschaften der rauchenden Schüler zu beseitigen.

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