Im Kindergarten spielerisch mit Energiegewinnung umgehen

Von: gp
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Die Stadt Erkelenz stellte im Kindergarten Am Hagelkreuz das neue Konzept „Energie erleben im Kindergarten“ vor. Foto: Passage

Erkelenz. Die junge Generation nachhaltig an Maßnahmen zum Umweltschutz heranführen – das möchte das Projekt „Energie erleben im Kindergarten“ erreichen, das die Stadt Erkelenz mit der Deutschen Umwelt AG im städtischen Kindergarten Am Hagelkreuz vorstellte.

Ansgar Lurweg, Technischer Beigeordneter der Stadt Erkelenz, bedankte sich zunächst bei den Mitarbeitern verschiedener Unternehmen, die dieses Projekt unterstützen. Das Konzept, das zunächst breit angelegt ist, beinhaltet Bausteine zum Klimaschutz. Durch diese Maßnahmen, die zunächst auf drei Jahre ausgelegt wurde, und in denen alle städtischen Kindergärten, Grund- und weiterführenden Schulen von Erkelenz involviert sind, sollen die Kinder und Jugendlichen frühzeitig in Kontakt mit dem Klimaschutz und der alternativen Energiegewinnung gelangen. Weiterhin ist die globale Klimaerwärmung ein Thema. „Hier soll von außen Wissen eingebracht werden“, so Lurweg.

Carsten Schulze, Mitarbeiter der Deutschen Umwelt AG, der die Maßnahmen in den Kitas und Schulen durchführt, machte darauf aufmerksam, dass das Konzept bei den Kindergärten, Grund- und weiterführenden Schulen entsprechend angepasst werde.

Während Carsten Schulze die Kinder anhand von Modellen aufklärt– zum Beispiel von der Dampfmaschine, dem Ausgangspunkt der modernen Energiegewinnung, bis zu den heutigen alternativen Möglichkeiten –, sind die Kinder mit großer Begeisterung bei der Sache. Wissbegierig werden sie spielerisch an die unterschiedlichsten Ressourcen der erneuerbaren Energiegewinnung herangeführt.

„Reges Interesse“

Auch Kita-Leiterin Gabi Meier bestätigt, dass die insgesamt 22 Kinder, aufgeteilt in zwei Gruppen, reges Interesse an den Themen bekunden. „Mit unserer ureigenen Art führen wir die Kinder von der Wasserkraft über Solarspielzeug zu den weiteren Elementen wie Wind und Feuer an die jeweiligen Themen heran.“

Ansgar Lurweg, der hofft, dass die neuen Maßnahmen einen guten Anklang finden, wies zuletzt darauf hin, dass sich auch nicht-städtische Kitas, die sich für dieses Thema interessieren, bei der Deutschen Umwelt AG anmelden können.

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