Im Herrenhaus von Hohenbusch stellen 16 Künstler aus

Von: Helmut Wichlatz
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Künstler und Kojote: Laura-Helene Förster und ihre Arbeit über Beuys. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz-Hetzerath. „Bewegung“. Unter diesem Titel stellen 16 Künstler ihre Arbeiten im Herrenhaus von Hohenbusch aus. Sie sind dem ehemaligen Kloster und dem Förderverein, der sich zu dessen Erhalt gegründet hat, verbunden.

Schon im 17. Jahr lassen sie sich von einem Thema inspirieren und setzen es dann kreativ für die Ausstellung um. Organisiert werden die bemerkenswerten Ausstellungen vom Ehepaar Ingeborg und Theo Voormanns.

Mittlerweile seien sie zu einer festen Adresse im Kalender der Kunstfreunde aus der Region geworden, betonte Bürgermeister Peter Jansen bei der Eröffnung der Ausstellung. Eine inhaltliche Interpretation und Kommentierung der Ausstellung überließ er der Erkelenzer Kunsthistorikerin Eva Lehmann-Weingärtner.

Sie erläuterte die durchaus schwierige Herangehensweise bei dem Versuch, eine Bewegung in einem Bild, einer Zeichnung oder einer Skulptur festzuhalten. Denn das widerspreche dem Kern der Bewegung – der Veränderung. Sobald diese in eine statische Form gepresst ist, bedarf es künstlerischen Geschicks, um die Bewegung noch als solche spürbar zu transportieren. In exemplarischen Erläuterungen verdeutlichte sie die Vorgehensweise der Künstler an ihren Arbeiten.

Ausgestellt sind Malereien und Zeichnungen in Acryl, Öl, Aquarell und Kohle sowie Spachteltechnik, aber auch Skulpturen in Metall, Keramik oder Holz. Die ausgestellte Bandbreite ist so vielseitig wie die Herangehensweise an die Aufgabe.

Zu sehen sind verschiedene Malstile und auch die Montagetechnik der Künstlerin Laura-Helene Förster. Sie präsentiert unter anderem eine Hommage an den Künstler Joseph Beuys, der in einer Kunstaktion eine Zeit mit einem Kojoten in einem Raum verbracht hatte. Förster montierte die Facetten des Bildes so, dass je nach Standort des Betrachters das Tier oder der Künstler in den Fokus rückten

Ralf Wachtling reduzierte in seiner Metallskulptur die „Tänzerin“ auf wenige Linien, in denen sich die Tanzbewegungen erahnen ließen.

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