Hundekot: FPD fordert Debatte um Entsorgung

Von: hewi
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Den Hundekot besser entsorgen: Das wünschen sich Spaziergänger, Eltern und auch die Erkelenzer Liberalen. Foto: Stefan Klassen

Erkelenz. Die FDP fordert mehr Möglichkeiten für Hundehalter, um bei der Gassirunde durch die Innenstadt die Hundekotbeutel zu entsorgen. Deshalb sollen an den „typischen Ausführstrecken“ weitere Auffangbehälter für Hundekotbeutel installiert werden.

Dafür müssten nicht zwangsläufig mehr Behälter aufgestellt werden, denn die Liberalen wollen die derzeitigen Standorte auf ihre Notwendigkeit und Frequentierung hin prüfen und notfalls einen anderen Standort ermitteln lassen. Dabei sollen die Bürger ein Wort mitreden, zum Beispiel über Standortvorschläge, die der Stadt auch online übermittelt werden sollen.

Das Aufstellen der Hundekotbeutelstationen durch die Stadt habe die FDP ausdrücklich begrüßt, betont Werner Krahe. Die Nutzung der Beutel werde „grundsätzlich von den Hundebesitzern angenommen“, erklärte er auf Nachfrage. Entsorgt werden die benutzten Beutel in den Abfallbehältern in der Nähe der Stationen. Dort sei auch ein Rückgang der allgemeinen Verschmutzung durch Hundekot zu beobachten.

„Anders sieht die Sachlage dort aus, wo solche Abfallbehälter nicht in ausreichender Anzahl und in überschaubarem Abstand vorhanden sind“, heißt es in dem Antrag der Liberalen. Nach ihrer Ansicht hänge die Bereitschaft der Hundebesitzer eng zusammen mit der Anzahl und Erreichbarkeit der Abfallbehälter.

„Offensichtlich sind Hundebesitzer durchaus bereit, den Hundekot mittels Plastiktüten zu entfernen, wenn sie die Beutel auch in zumutbarem Abstand entsorgen können“, heißt es im Antrag weiter. Er verweist auf die Situation an der Gewerbestraße Süd.

Diese sei ebenso wie der parallel verlaufende Grünzug Süd eine beliebte Strecke für Hundebesitzer. Während im Grünzug in Abständen von rund 50 Metern Abfallkörbe erreichbar sind, befinde sich auf der Gewerbestraße Süd kein einziger. Dementsprechend sei die Verschmutzung mit Hundekot im Grünzug zurückgegangen, an der Gewerbestraße Süd jedoch unvermindert hoch.

„Fehlt diese Entsorgungsmöglichkeit, sinkt diese Bereitschaft zur Nutzung der Hundekotbeutel deutlich ab“, folgern die Liberalen in ihrem Antrag und regen für die kommende Sitzungsperiode des Rates eine Diskussion der Standorte für die Abfallkörbe an.

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