Hückelhovener Tafel: Die Unterstützung ist groß

Von: hewi
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Engagement für die Tafel: (v.l.) Anita Forg, Marlies Sommer, Heinz-Josef Schmitz, Karin Buchholz und Markus Bollerey. Foto: Helmut Wichlatz

Hückelhoven. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.“ Das dachte sich auch Anita Forg von HomeCompany, dem Möbelhaus in Erkelenz, und machte der Hückelhovener Tafel ein außergewöhnliches Geschenk. Gemeinsam mit den Mitarbeitern durchforstete sie den Boutique-Bereich im Möbelhaus und stellte Waren im Wert von rund 7800 Euro zusammen.

Von der dekorativen Vase über den Kochtopf bis hin zum mehrteiligen Essgeschirr, Sofakissen und weiteren Wohnaccessoires reichte die Auswahl, mit der sie im evangelischen Gemeindezentrum an der Haagstraße erschien. Dort fand die Ausgabe der rund 300 Weihnachtspakete an die Tafelkunden statt.

„Über diese Spende freuen wir uns besonders“, betonte Karin Buchholz von der Tafel. Denn längst ist die Dienstleistung der Tafel nicht mehr nur auf Lebensmittel reduziert. Die Kunden freuen sich gerade an Weihnachten über ein Geschenk, das nicht zur Ernährung beitragen soll. Heinz-Josef Schmitz, der ehemalige Leiter des Sozialamtes, hatte gemeinsam mit Markus Bollerey und anderen ehrenamtlichen Helfern die Spenden eingesammelt. Darüber hinaus gaben viele Hückelhovener ihre Spenden für die Tafel schön verpackt ab. „Die Hilfsbereitschaft ist gegenüber den Vorjahren gestiegen“, erklärte er. „Die Arbeit der Tafel wird von den Bürgern unterstützt.“

Und das ist gut so, denn insgesamt betreut die Tafel in Hückelhoven und Wassenberg rund 1500 Kunden, Tendenz steigend. Wichtig sei, dass zu der wirtschaftlichen Not nicht auch das Gefühl der Ausgrenzung komme, erklärte Buchholz. Gerade in der Weihnachtszeit seien alle sehr konsumorientiert. Da kamen Anita Forg und ihre Geschenke gerade recht.

„So kann sich jeder zu Weihnachten auch ein bisschen Luxus gönnen“, betonte sie. Und damit nicht genug. Forg erklärte auch, dass die Tafel sich auch bei HomeCompany melden könne, wenn dringend Betten oder anderer Möbel benötigt würden. „Als Unternehmen aus der Region ist es für uns selbstverständlich, dass wir auch vor Ort helfen, wenn wir es können.“

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