Hückelhoven zur schönsten Stadt der Welt erklärt

Von: hewi
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Das Zwistthema „Mann und Frau“ auf die Schippe genommen: Et Lisbeth auf der Bühne der KG Frohsinn in Schaufenberg. Foto: Helmut Wichlatz

Hückelhoven-Schaufenberg. „Wenn die Schaufenberger Jecken trecken, gibt et Spaß in allen Ecken“ – unter diesem Motto ließ es die KG Frohsinn bei ihrer Kostümsitzung krachen. Dabei konnte sich Sitzungspräsident Paul Schnitzler wieder auf eine ausgewogene Mischung aus eigenen und auswärtigen Künstlern verlassen.

Irgendwo zwischen „Eigengewächs“ und „auswärtig“ konnte man Ralf Skrabs, besser bekannt als „De Radschläger“ einsortieren. Der gebürtige Düsseldorfer und Wahl-Schaufenberger ist im Karneval auch auf den großen Bühnen der Region zu Gast. Den Auftritt in der Schaufenberger Mehrzweckhalle ließ sich das sympathische Schwergewicht trotzdem nicht nehmen.

Vor allem, wenn das Publikum durch die zweite Funkengarde und Funkemariechen Emilia Kuß schon gut vorbereitet war. Den zweiten Mariechentanz absolvierte Caroline Schommertz, die erst in zweiter Session dabei ist. Im Gepäck hatte Srakbs neben einigen seiner bekannteren Stücke auch ein neues Lied über seine Wahlheimat, in dem er Hückelhoven kurzerhand zur schönsten Stadt der Welt erklärt.

Nach einer Polonaise durch den Saal wären eigentlich noch einmal die Funken dran gewesen, doch sie ließen Et Lisbeth (Franz Josef Frings) den Vortritt. Für den ersten Auftritt in Schaufenberg hatte die sich extra in ein Dirndl gezwängt und unterhielt mit Spitzfindigkeiten über das ewige Zwistthema „Mann und Frau“.

Ebenfalls erstmals in Schaufenberg dabei war Willi Fuchs als „De Knalltüt“. Der Wassenberger sorgte für beste Unterhaltung. Mit dem Belgier Roland Paquot alias „der Tulpenheini“ konnten die Schaufenberger einen alten Bekannten auf der Bühne begrüßen. Er präsentierte ein amüsantes Sprachkauderwelsch aus verschiedenen Sprachen inklusive Kölsch.

Mit Temperament und Humor

Auch die Erkelenzer Stimmungsband Hätzblatt sorgte mit ihren Liedern für ein ausgiebiges Beben auf der Bühne. Die Kobbenthaler hatten neue und alte Karnevalshits im Gepäck und den Radschläger Ralf Skrabs am Keyboard.

Mit dem Männerballett Teufelskerle und der Showtanzgruppe Las Chicas ging es temperament- und humorvoll weiter, bevor sich zum Final noch einmal alle heimischen Künstler beim großen Finale verabschiedeten.

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