Hückelhoven wird Rechtsanspruch bei der U3-Betreuung gerecht

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Hoch mit dem Perkussionshammer: Hückelhoven wird dem Rechtsanspruch bei der U3-Betreuung gerecht. Foto: imago/imagebroker

Hückelhoven. Ab dem 1. August haben Eltern von Kindern unter drei Jahren (U3) einen Anspruch auf einen Platz in einer Kindertagesstätte. Dies stellt vor allem die größeren Städte im Land vor ein Problem. In Hückelhoven könne diesem Anspruch aber aus heutiger Sicht entsprochen werden, wie Kämmerer Helmut Holländer auf der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses mitteilte.

Insgesamt werde es im Stadtgebiet in den 19 Einrichtungen 970 Plätze für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintrittsalter und 180 Plätze für Kinder unter drei Jahren geben. Für eine vollständige Bedarfsdeckung fehlten derzeit 56 Plätze für Kinder über und 22 Plätze für Kinder unter drei Jahren. In den drei katholischen Einrichtungen „St. Brigidia“ Baal und den beiden Tagesstätten „St. Johannes der Täufer“ in Ratheim seien die notwendigen Umbaumaßnahmen noch nicht abgeschlossen und die benötigten finanziellen Mittel seitens des Landes noch nicht bewilligt.

Zur abschließenden Umsetzung sämtlicher U3-Ausbaumaßnahmen im Jugendamtsbezirk Hückelhoven werden noch Fördermittel von Bund und Land in Höhe von rund 415.000 Euro benötigt. Die katholische Kirche wird dabei einen Eigenanteil tragen. An den Ausbaumaßnahmen in „St. Leonhard“, Hilfarth, „St. Lambertus, Hückelhoven“ und „St. Dionysius“ Doveren beteiligt sich die Stadt mit knapp 360.000 Euro. Außer dem Waldkindergarten „Laubfrösche“ in Doveren und der Einrichtung „St. Barbara“ in Hückelhoven werden alle Tageseinrichtungen in Hückelhoven frist- und termingerecht U3-Betreuung anbieten können.

Die Unterversorgung könne nur durch eine teilweise Überbelegung der insgesamt 53 Gruppen im Stadtgebiet aufgefangen werden, führte Holländer weiter aus. Die Erhöhung der Zahl auf 30 Kinder pro Gruppe werde durch eine weitere pädagogische Kraft in den jeweiligen Gruppen kompensiert. So sei man „formell gut aufgestellt“, betonte Holländer, zumal man den Bedarf, der im August angemeldet werde, heute noch nicht abschätzen könne. „Den Rechtsanspruch auf einen U3-Betreuungsplatz können wir nach dem derzeitigen Stand erfüllen“, schloss der Kämmerer seine Ausführungen.

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