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Hückelhoven: Millionen für die Infrastruktur

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
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Mehr als nur ein Silberstreif am Horizont: Hückelhoven ist als Einkaufs- und Gewerbestandort bestens positioniert.

Hückelhoven. Die Bilanz für das vergangene Jahr liest sich nicht schlecht: Als Gewerbestandort und Einkaufsmagnet hat sich Hückelhoven mittlerweile einen hervorragenden Ruf weit über die Stadtgrenzen hinaus verschafft. Und die Zahlen des städtischen Haushalts bewegen sich erstmals seit vielen Jahren nicht mehr im roten Bereich.

Der positive Trend, der aus der ehemaligen Zechen-stadt ein zukunftsfähiges Gemeinwesen hat werden lassen, soll auch 2014 anhalten. Rund zehn Millionen Euro will die Stadt deshalb in diesem Jahr in Infrastrukturmaßnahmen investieren. Dies betont Bürgermeister Bernd Jansen, der auch beim Neujahrsempfang in der Aula am vergangenen Wochenende aus seiner Zuversicht keinen Hehl machte. Demnach werden in diesem jahr alleine rund 700.000 Euro in einen Kunstrasenplatz in Brachelen investiert.

Ebenfalls in Brachelen entsteht auf dem Gelände des alten Aschenplatzes ein neues Nahversorgungszentrum, wo schon vor den Sommerferien eine Filiale des Discounters Netto eröffnet werden soll. Auch Baal ist laut Jansen „auf einem guten Weg, ein Einkaufszentrum in zentraler Lage zu erhalten“.

Mit dem Abriss der ehemaligen Bergberufsschule wird im Bereich am Landabsatz, der sich in den vergangenen Jahren durch die Ansiedlung zahlreicher Kundenmagneten enorm entwickelt hat, Platz geschaffen für den Bau eines zentralen Einkaufszentrums mit Lidl als Ankermieter. Und für den brachliegenden Hertie-Komplex, so betont der erste Bürger, gebe es einen Interessenten.

Bei der Ansiedlung des Sportartikel-Fachmarktes Decathlon neben dem Roller-Areal sei man schon bei der Bezirksregierung als genehmigungsbehörde „in der vierten Runde“, um die Bedenken der Nachbargemeinden auszuräumen. Decathlon halte weiterhin an Hückelhoven als Standort fest, mit einer konkreten Ansiedlung sei in 2014 zu rechnen. Ebenso mit der Schließung der Baulücke Ecke Martin-Luther-Straße/Parkhofstraße, wo im Laufe des Jahres ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen soll.

Ortsumgehung und Neubaugebiet

Ein Thema, das den Bürgern und der Politik gleichermaßen unter den Nägeln brennt, ist die eine Ortsumgehung der L 117 bei Millich und Ratheim. Dazu würden noch in diesem Monat Gespräche mit NRW-Verkehrsminister Michael Groschek geführt.

Ein Augenmerk liegt in Hückelhoven 2014 auch auf der Entwicklung neuer Wohngebiete: So sollen die Neubaugebiete Ruraue, Schmiedegasse und Weidmannsweg weiter entwickelt werden. Gemeinsam und mit Eigenleistungen der Bürger werde man auch den Anbau des Feuerwehrgerätehauses in Hilfarth stemmen, ist sich Bürgermeister Bernd Jansen sicher. Ebenfalls auf der Agenda steht der Umbau des ehemaligen Kindergartens an der Ludovicistraße, der dann an die Arbeitsagentur vermietet werden soll. Rund 800 000 Euro sollen darüber hinaus zusätzlich in die Beseitigung von Straßenschäden investiert werden, die durch die vergangenen drei harten Winter entstanden sind.

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