Hospizdienst Regenbogen bildet zum Sterbebegleiter aus

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Wassenberg. Der ökumenische ambulante Hospizdienst Regenbogen wird in diesem Jahr den 15. Befähigungskurs in der Sterbebegleitung anbieten. „Wir wollen ,das Leben begleiten‘, in schwerkranken Lebenslagen da sein.

Wenn ein Mensch schwer krank wird, auf Pflege angewiesen ist, mit Schmerzen leben muss, womöglich in absehbarer Zeit sterben wird, brechen viele Fragen auf.

Betroffene und Angehörige brauchen in dieser schweren Lebensphase eine gute Begleitung“, betonen die Initiatoren vom Hospizdienst Regenbogen. Dieser ist mit seinen Ehrenamtlern in Wassenberg, Heinsberg, Waldfeucht, Hückelhoven, Erkelenz und Wegberg tätig.

Die Arbeit des Vereins steht und fällt mit dem Engagement ehrenamtlicher Mitarbeiter, die zudem bereit sein müssen, sich für die Begleitung Schwerstkranker in ihrer Freizeit fortzubilden. Im September soll ein neues Befähigungsseminar beginnen, das auf die Aufgaben in der Sterbebegleitung vorbereitet. Das Seminar erstreckt sich über acht Monate. Es umfasst einen Einführungskurs, ein dreimonatiges Praktikum in einer Altenpflegeeinrichtung und einen Vertiefungskurs mit einem Abschlusswochenende im Kloster.

Dass viele Menschen dazu bereit sind, sich zu engagieren, zeigt der Erfolg der ambulanten Hospizarbeit in der Region. Im vergangenen Jahr konnte der im Jahr 2000 gegründete Hospizdienst 120 schwer kranke und sterbende Menschen und deren Angehörige begleiten. 77 Ehrenamtler sind bei Regenbogen momentan im Dienst und 40 Ehrenamtliche derzeit aktiv, und viele weitere Bürger unterstützen die Arbeit durch ihre Vereinsmitgliedschaft ideell.

Nicht allein

Ziel der hospizlichen Begleitung ist, dass Menschen in Würde leben und sterben können. Das bedeutet: möglichst zu Hause und nicht im Krankenhaus, ohne unerträgliche Schmerzen, sondern schmerztherapeutisch gut versorgt, möglichst begleitet und nicht allein.

Ärztinnen und Ärzte, die Pflegedienste und der Hospizdienst bemühen sich in einer engen Zusammenarbeit um eine gute palliative Versorgung. Um dies alles gewährleisten zu können, gibt es jedes Jahr einen neuen Kurs, der Menschen befähigt, dann in die Begleitung gehen zu können.

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