Höchster Orden für Karnevalsliebhaber

Von: hewi
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Ehre, wem Ehre gebührt: Der Bürgermeister – selbst ein großer Freund dieses Brauchtums – hatte alle Karnevalsgesellschaften aus dem Stadtgebiet zu Gast. Foto: Passage
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Hohe Auszeichnung: VKEL-Chef Bernd Heiss (l.) und sein Vize Günter Sonnenschein (r.) zeichneten Bernd Jansen mit dem Flachslandorden aus. Foto: Passage

Hückelhoven. Bevor der Karneval in die heiße Phase geht, lädt der Bürgermeister noch einmal alle Gesellschaften in den Sitzungssaal ein. Auch Freitag hatten die organisierten Jecken wieder ihre Abordnungen ins Rathaus entsandt, um sich selbst und dem „närrischen Bürgermeister“ zu huldigen.

Jansen blickt durchaus auf eine närrische Karriere zurück und war in Ratheim für „die Roten“ gerne gesehener Gast auf den Bühnen und in der Bütt. Auch optisch hat der Erste Bürger die Statur für einen vielgeehrten Karnevalisten, denn an seine Brust passen gefühlte 500 Ehrennadeln und andere Auszeichnungen.

Für das leibliche Wohl sorgten diesmal die Jecken aus Rurich. Auch das ist nämlich Tradition in Hückelhoven: Reihum sind alle mal dran, und bislang hat sich noch keiner gedrückt, wie der stellvertretende Bürgermeister Dieter Geitner erklärte. „Und das Schönste ist, dass sie jetzt schon wissen, dass sie in zehn Jahren wieder dran sind.“

Zum Beginn des offiziellen Programms, das diesmal von den Baaler Eierköpp organisiert wurde, marschierte aber der Vorstand der Vereinigung der Karnevalsgesellschaften der Erkelenzer Lande (VKEL) auf, um sich Jansen kräftig zur Brust zu nehmen. Denn dieser repräsentiere wie kein zweiter die Verbundenheit zum Brauchtum der Region, erklärte der Vorsitzende Bernd Heiss und setzte in allerbester karnevalistischer Tradition zu einer gereimten Laudatio an, in der er nicht nur den Bürgermeister der Stadt, sondern den gesamten Hückelhovener Karneval lobte.

Jansen bekam den Großen Flachslandorden mit Urkunde überreicht, die höchste Auszeichnung, die die VKEL zu vergeben hat. Oben drauf gab es noch den aktuellen Sessionsorden, bevor die Doverener unter Dudelsackmusik einmarschierten und den Reigen der Vorstellungen eröffneten. Im Gepäck hatten sie nicht nur Abordnungen aller Gruppen der KG sondern auch Tanzmariechen Celina, das seinen aktuellen Tanz präsentierte. Auch die Pipe Band bekam Gelegenheit, dem Publikum eins zu pfeifen, bevor es weiterging.

Beschwingt und in bester Stimmung zeigten die Gesellschaften Auszüge aus ihren diesjährigen Programmen und brachten sich so noch einmal in Stimmung für die bevorstehenden Strapazen. Denn vom Wochenende an bis Veilchendienstag wird kräftig marschiert, gefeiert und getanzt.

Getreu dem Motto „Geht raus und macht den Jecken Freude!“, mit dem Bürgermeister Bernd Jansen sie im Sitzungssaal begrüßt hatte.

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