„Hochzeit“ und Frikadellen beim Hoffest

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Die Kochaktion – präsentiert vom Glashaus und von unserer Zeitung – sorgte für viel Spaß bei Bürgermeister Wolfgang Dieder und den anderen Akteuren und für außergewöhnlichen Frikadellengenuss im Publikum.
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Die Drummer der Jugendmusikschule Heinsberg sorgten für den spektakulären musikalischen Auftakt des Hoffestes. Bei der Präsentation vom „Heinsberg Drum Project“ wurden sie von einer Band begleitet.
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Auch ein „Brautpaar“ durfte nicht fehlen bei der Modenschau zum Hoffest am Sonntagnachmittag auf dem Klosterplatz in Heinsberg. Fotos (5): defi Foto: defi
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„Kickerkönig“ Oktay Mann räumte seinen Thron für das Fotoshooting oft freiwillig, aber einmal wurde er auch wirklich geschlagen.
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Blutdruck in Ordnung? Am Stand der Caritas-Pflegestation war fachkundige Kontrolle schnell möglich.

Heinsberg. Mit einem abwechslungsreichen Programm avancierte am Sonntagnachmittag im Rahmen des großen Heinsberger Stadtfestes zum zweiten Mal das auch von unserer Zeitung unterstützte Hoffest auf dem Klosterplatz zu einem Anziehungspunkt.

Es war ein ständiges Kommen und Gehen rund um das markante Bauwerk der Kreissparkasse zu beobachten. Und vor allem bei den beiden Modenschauen war der Platz „rappelvoll“.

Deniz Tezel hatte – mit ihrem Friseurteam – die Präsentation mit großem persönlichen Engagement vorbereitet. Und eine ganze Reihe von Heinsberger Geschäften – Blickfang, Schuh-Hof/Düttmann, Steinborn Optik, Street One, Tragbar, Only Women‘s Wear, Jack Wolfskin, Stamm Mode für Männer, Jagdhaus, Black & White, Beauty Lounge und Orchi-Idee – zeigte sich angetan von ihrer ­Modenschau-Idee und machte mit. Sogar eine „Hochzeit“ wurde auf dem Laufsteg präsentiert, sprich ein „Brautpaar“ gehörte zum breiten Spektrum an Mode und Models, das von Lukas Zdrzalek vorgestellt wurde.

Ein leibhaftiger Welt­meister war beim Hoffest dabei: ­„Kickerkönig“ Oktay Mann, 2006 Champion im Tischfußball, gewährte im Foyer der Kreissparkasse seinen Gegnern einige Tore Vorsprung – und siegte trotzdem. Ein Gegner schaffte es jedoch, zuerst den entscheidenden Treffer zu erzielen. „Der war wirklich gut“, räumte Oktay Mann anerkennend ein. Auf dem Thron des „Kickerkönigs“ durften aber an diesem Nachmittag viele Platz nehmen – zu einem Fotoshooting.

Musikalische Akzente wurden zum Auftakt und zum Ausklang des Hoffestes gesetzt: Die Drummer der Jugendmusikschule Heinsberg bestritten in spektakulärer Manier den Start. Die Band „More“ sorgte mit Rock, Pop und Classics beim Finale für „moments to remember“ – Momente zum Erinnern.

Lange erinnern werden sich die vier prominenten Kandidaten wohl an die Kochaktion, die präsentiert wurde vom Glashaus und unserer Zeitung. Sie machte allen Spaß, forderte sie aber auch. Dabei schien die Aufgabe, dem Publikum schmackhafte Frikadellen zu servieren, durchaus lösbar, zumal Helmut Wolf und Daniel Windelen vom Glashaus professionell assistierten. Bürgermeister Wolfgang Dieder galt im Vorfeld als „Geheimfavorit“, musste sich aber nach dem ersten Anlauf doch Kritik anhören: zu wenig gewürzt und innen noch roh...

Doch im zweiten Versuch setzte er – passend zu diesem Wochenende, an dem Heinsberg beim Stadtfest ganz im Zeichen von Afrika stand – auf mehr Würze. Und dann durfte er sich ebenso über Lob freuen wie seine Mitstreiter. Peter Gering, der Vorsitzende des Gewerbe- und Verkehrsvereins, hatte zugegeben, ein „Analphabet“ in Sachen Kochen zu sein, war aber schließlich doch nicht bei A, B oder C hängen ­geblieben, sondern bis Z wie Zustimmung gekommen.

Der evangelische Pfarrer Sebastian Walde hatte erfolgreich Gottes Beistand erbeten, denn auch für Waldes Frikadellen war viel Lob zu hören, als sich Regionalredakteur Dieter Schuhmachers als Moderator der Kochaktion im Publikum umhörte. Hans-Werner Klems, der stellvertretende Filialdirektor der Sparkasse, war sogar so erfolgreich, dass seine Ehefrau meinte, er dürfe nun in Zukunft auch zu Hause gerne kochen...

Luftballons und Glücksrad der Kreissparkasse fehlten nicht. Auch das Thema Pflege war beim Hoffest vertreten – mit Caritas und Humanita. Und Genuss für einen guten Zweck war ebenfalls möglich: Bäcker Dick verkaufte Stücke einer Hochzeitstorte und spendete den Erlös an den Hilfsverein „Wir für Ruanda“.

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