Hochwasserschutz für die Innenstadt verbessert

Von: mb
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Naturnah: Der Beeckbach am Ophover Mühlenweiher verläuft nicht mehr schnurgerade, sondern schlängelt sich am Weg entlang. Foto: Baltes

Wegberg. Im September vergangenen Jahres war der erste Bagger am Ophover Mühlenweiher angerückt. Das Auslaufwerk des als Hochwasserrückhaltebeckens genutzten Mühlenweihers sollte erneuert werden. In einem zweiten Bauabschnitt sollte ab Anfang des Jahres der Bereich des Beeckbaches parallel zum Weiher naturnah umgestaltet werden.

Voller Freude präsentierte Thomas Schulz vom Schwalmverband nun das gelungene Werk. Ziel der Maßnahme ist der Hochwasserschutz für die Wegberger Innenstadt, denn in der Fußgängerzone ergibt sich ein kritischer Engpass im Verlauf des Beeckbaches. Der vorhandene Durchlass, bisher in Form eines Rohres, wurde durch ein Querungsbauwerk mit angepasster Dimensionierung ersetzt.

Die raue Sohle des Bauwerks erhöht die ökologische „Durchwanderbarkeit“ für Kleinstlebewesen und Fische im Beeckbach. Der Damm zwischen Beeckbach und Weiher wurde auf ein tieferes Niveau abgetragen. Hochwasser kann nun über die Böschung in das Rückhaltebecken überlaufen, auch der Bereich des ehemaligen Dammkörpers konnte als zusätzliches Rückhaltevolumen hinzugewonnen werden. Der Beeckbach selber verläuft nicht mehr schnurgerade neben dem Weiher, sondern schlängelt sich am Weg entlang.

Der Rad- und Fußweg ist nach Norden auf den Randbereich des Parkplatzes verlegt worden, die alte sanierungsbedürftige Brücke ist durch eine neue ersetzt worden. Die Maßnahme wurde mit Landesmitteln für den Hochwasserschutz gefördert.

„Wir haben den Zeitplan eingehalten“, stellte Thomas Schulz zufrieden fest. Der Wegberger Bürgermeister Michael Stock, Rudolf Wergen von der Bezirksregierung Düsseldorf und Claudia Staiger von der unteren Wasserbehörde des Kreises Heinsberg überzeugten sich vor Ort vom Gelingen des Vorhabens.

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