Wegberg - Hochwasserschutz am Beeckbach verbessern

Hochwasserschutz am Beeckbach verbessern

Von: hewi
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Erster Spatenstich an der Böschung: Bürgermeister Michael Stock, Dr. Dieter Jansen (Ingenieurgesellschaft Nacken) und Thomas Schulz (Schwalmverband). Foto: hewi

Wegberg. In Höhe der Ophover Mühle wird ein Stück des Beeckbachs renaturiert. Diese zweite Maßnahme schließt an die Erneuerung des Hochwasserschutzbeckens an, mit der Anfang 2014 begonnen wurde. Der Schwalmverband will mit der Baumaßnahme eine Optimierung des Hochwasserschutzes erreichen.

Der Geschäftsführer des Schwalmverbandes, Thomas Schulz, war nach Wegberg gekommen, um gemeinsam mit Bürgermeister Michael Stock den symbolischen ersten Spatenstich zu tätigen. Im Rahmen der Baumaßnahme wird der vorhandene Durchlass durch ein neues Bauwerk ersetzt, das anstelle der glatten Wände eine raue Sohle mit natürlichem Sediment aufweist. Dadurch, so hofft der Verband mit Blick auf ökologische Gesichtspunkte, soll das Bauwerk auch für Kleinstlebewesen passierbar werden.

Der Damm, der derzeit als Fuß- und Radweg genutzt wird, soll abgetragen und auf ein tieferes Niveau gebracht werden. Auch diese Maßnahme, so erläuterte Schulz, diene der besseren Verbindung mit dem Rückhaltebecken. Der Weg ist während der gesamten Baumaßnahme für den Fußgänger- und Radverkehr gesperrt. Die Ophover Mühle und die Tennisplätze sind über den Ophover Weg weiterhin erreichbar.

Bürgermeister Stock betonte, dass der naturnahe Ausbau dieses Abschnitts des Beeckbachs wichtig sei. Zwar komme es für die Passanten zu Einschränkungen, eine andere Lösung sei aber nicht möglich, da sich im Bereich des Beckens auch schützenswerte Bodendenkmäler wie die Motte befinden.

Von der EU gefördert

Die Bauzeit sei witterungsabhängig, erklärte Schulz. Geplant ist die Fertigstellung im Juni. Die Maßnahme wird zu 80 Prozent gemäß der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinien gefördert. Der Schwalmverband trägt die übrigen 20 Prozent.

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