Historische Traumautos: BMW-Veteranen rollen tief durch den Westen

Von: defi
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Mitglieder des BMW-Veteranenclubs waren zum Regionaltreffen Aachen-Selfkant angereist. Beim Autohaus Kohl in Heinsberg machten sie Station. Foto: defi

Heinsberg. Hübsch aufgereiht standen sie da, zwar im Regen, aber einer schöner als der andere. 22 PS und 845 Kubik hatte der älteste Wagen unter der Haube.

Der BMW 309 hatte 1934 das bayerische Werk verlassen – und mit seinem kleinen Motor fährt das Schmuckstück ganz zur Zufriedenheit seines Besitzers Friedel Geskes immer noch Kilometer um Kilometer. In der heimischen Garage in Breberen hat Friedel Geskes noch so ein altes „Schnauferl“ stehen, ein Cabrio.

Die übrigen Teilnehmer des Regionaltreffens Aachen-Selfkant des BMW-Veteranenclubs, 17 an der Zahl, von denen manche von weit her angereist waren, zeigten ebenfalls stolz ihre Traumautos. Ein Teilnehmer wagte sich trotz des schlechten Wetters mutig in seinem orange-weiß lackierten BMW-Cabrio an den Start.

Bei BMW Kohl in Heinsberg trafen die Teilnehmer der kleinen Rallye ein. Filialleiter Alexander Flesch und Kollege Karsten Jaust hießen die Mitglieder des BMW-Veteranenclubs willkommen.

2009 hatte Friedel Geskes schon einmal seine Oldtimerfreunde zu einem Regionaltreffen tief im Westen begrüßen können. Nun war er wieder Gastgeber eines Regionaltreffens und hatte sich für das dreitägige Programm der Rallye einiges einfallen lassen. Start und Ziel der Rundfahrten war Effeld, wo die Gäste auch übernachteten.

Der Aachener Dom war Tags drauf das erste Etappenziel. Nach der Besichtigung des historischen Bauwerks ging es in nicht minder historischen Automobilen weiter durch Hürtgenwald und über Lövenich, wo das Feuerwehrmuseum besichtigt wurde. Der zweite Rallye-Tag führte die Teilnehmer zum Kloster Kamp in Lintford und auf dem Rückweg zu Motoren Ritterbecks in Heinsberg, wo über die Motoreninstandsetzung gefachsimpelt wurde. Aus den Niederlanden, der Schweiz und aus Deutschland kamen die Oldtimer-Fans.

Auf die Frage, was die Marke BMW so faszinierend mache, antwortete Geskes kurz und knapp: „Die Form!“ Mit seinem BMW Typ 309 hatte der Oldtimerfreund bei einer anderen Rallye gerade erst 1000 Kilometer am Stück zurückgelegt. Nicht schlecht für ein 80-jähriges „Schnauferl“.

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