Wassenberg - Hinter dem Bild etwas vermuten

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Hinter dem Bild etwas vermuten

Von: anna
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Die Organisatoren: Georg Kovac, Ulrike Schöpgens, Katia Inkiova-Kersten, Gertrud Schaefer und Eva-Stefanie Mosburger-Dalz (v.l.). Foto: anna

Wassenberg. „Transparenz“ lautet der Titel einer Ausstellung, in der insgesamt 24 Künstler derzeit im Wassenberger Rathaus ihre Werke zeigen. Sie kommen nicht nur aus Wassenberg, sondern auch aus Birgden, Erkelenz, Gangelt, Heinsberg, Haaren, Mönchengladbach und Wegberg sowie aus Herkenbosch in den benachbarten Niederlanden.

Seit acht Jahren sei der Künstlerstammtisch nun bereits aktiv und habe schon mit einer ganzen Reihe von Ausstellungen das Rathaus verschönert, betonte Bürgermeister Manfred Winkens in seiner Begrüßung anlässlich der Vernissage im Rathausfoyer. „Hier sehen viele Leute Ihre Bilder“, sagte er den zahlreich anwesenden Künstlern. Zugleich werde das Rathaus etwas „wohnlicher“.

Das Thema der sechsten Ausstellung sei zunächst eher aus Verlegenheit entstanden, räumte Eva-Stefanie Mosburger-Dalz als eine der Organisatorinnen der aktuellen Präsentation zu Beginn ihrer Einführung in die Werke ein. Schlechter sei es dadurch jedoch nicht, denn das Thema spiele in der bildenden Kunst schon immer eine große Rolle, ebenso in der Architektur, wo man auch von Transzendenz spreche.

Die Arbeiten, die von ausgebildeten Künstlern, aber auch von Autodidakten oder allein am künstlerischen Arbeiten interessierten Menschen stammen, teilte die Rednerin des Abends in drei unterschiedliche Kategorien ein: in kreativ-experimentelle, in geistig-philosophische und in abbildhaft-konkrete. Zur Gruppe der kreativ-experimentellen zählte sie zum Beispiel Kunstwerke, bei denen Stahlplatten mit Glas verschmolzen wurden, Glasmosaike, Emaille-Arbeiten oder Fotografien, bei denen eine Unschärfe ganz bewusst Teil des Werkes ist.

In die Gruppe der geistig-philosophischen Arbeiten gruppierte sie Malereien ein, bei denen der Betrachter hinter dem Bild noch etwas anderes vermute, die eine scheinbare oder „gelogene Transparenz“ hätten, ebenso Werke, die Sinnbilder wie eine Maske oder eine Burka zeigen würden. Konkret mit dem Thema Transparenz würden sich schließlich etwa Malereien beschäftigen, die als Motiv beispielsweise ein Fenster oder eine Vase abbilden würden.

Für den musikalischen Rahmen sorgte Jazzpianist Eckard Kraus aus Wassenberg. Die Ausstellung im Rathaus ist noch bis 15. Dezember zu sehen, jeweils montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie montags, dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr.

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