Herbstkirmes mit Grusel-Faktor

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Der „Disco Dance“ war zu Pfingsten einer der Publikumsmagneten.

Hückelhoven. Verkaufsoffener Sonntag, Stadtmusikfest und Herbstkirmes in der Innenstadt– Hückelhoven steht ein ereignisreiches Wochenende bevor. Bei der Herbstkirmes vom 10. bis 13. Oktober steht eine Geisterbahn im Mittelpunkt.

Die Attraktion wartet mit drehbaren Gondeln und gruseligen Spezialeffekten auf. „Haunted Castle“ wird wohl nicht nur für Aufsehen, sondern auch für markerschütternde Aufschreie sorgen. Zumal der Gruselspaß eine Achterbahnfahrt im Dunkeln beinhaltet. Drehbare Gondeln bewegen sich auf zwei Ebenen durch die Kulisse eines Spukschlosses. Dort warten animierte Figuren und echte Feuereffekte. „Wir haben lange daran getüftelt, dass die Spezialeffekte perfekt aufeinander abgestimmt sind“, erläutert der niederländische Betreiber Hans Lütjens.

Zur Eröffnung am Samstag, 10. Oktober, um 14 Uhr locken die Fahrgeschäfte mit einer Happy Hour – doppelter Fahrspaß zum einfachen Preis. Am Montag ist Familientag, dann gibt ordentlich Rabatte. Im Vorverkauf werden sogenannte Kirmestaler angeboten. Diese Plastikchips sind am Freitag, 9. Oktober ab 10 Uhr an der „Süßen Stadt“ unmittelbar vor dem Bürgerbüro erhältlich – solange der Vorrat reicht. Schlussakt des Viertage-Spektakels ist das Feuerwerk gegen 20 Uhr am Dienstagabend.

Neben dem „Haunted Castle“ sollen weitere Fahrgeschäfte für eine attraktive Kirmes sorgen. Die Riesenschaukel „Ultimate“ des Niederländers Marinus de Weijer schwingt sich 21 Meter hoch in die Lüfte. „Aber ohne zu überschlagen. Das wollen die meisten nicht“, beruhigt de Weijer. Mitfahren dürfen Kinder ab einer Größe von 1,22 Metern. Eine Fahrt dauert rund drei Minuten. „Länger wäre auch zu viel.

Das vertragen die meisten dann nicht mehr“, so 56-Jährige. Ebenfalls in den Niederlanden ist „Disco Dance“ beheimatet. Das von Jack van der Salm betriebene Hochfahrgeschäft war zu Pfingsten einer der Publikumsmagneten in Hückelhoven. 22 Leute finden Platz – nebeneinander und durch Schulterbügel gesichert. Die Gondel wird ellipsenförmig auf und ab bewegt, allerdings ohne Loopings auszuführen.

Auf dem Klassiker „Break Dance“ wird sich – angelehnt an den gleichnamigen Tanzstil – jede Menge gedreht. Dadurch, dass es gleich drei Drehachsen gibt, sind die 24 Gondeln nahezu unkontrollierbar. „Einfach hingeben und die Arme hochreißen“, sagt Betreiber Josef Jansen aus Mönchengladbach. 14 Meter hoch ist die Rutsche Taboga von Hans-Werner Oberschelp aus Oerlinghausen. Vier Personen können hier nebeneinander auf kleinen Decken eine Rutschpartie antreten.

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