Wegberg - Herausragende Leistungen mit Zertifikat gewürdigt

Herausragende Leistungen mit Zertifikat gewürdigt

Von: Monika Baltes
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Gut gemacht: Fünf Schülerinnen des Wegberger Maximilian-Kolbe-Gymnasiums sind mit dem MINT-EC-Zertifikat ausgezeichnet worden. Foto: Monika Baltes

Wegberg. Strahlend haben sie sich mit Schulleiterin Dr. Barbara Tillmanns um das Logo des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums (MKG) in Wegberg versammelt. Und sie haben allen Grund zum Strahlen. Das Abitur haben sie frisch in der Tasche, und soeben sind sie mit dem bundesweit gültigen MINT-EC-Zertifikat für herausragende schulische und außerschulische Leistungen ausgezeichnet worden.

Miriam Bank, Kristina Döring, Lea Erdkamp, Sophie Müller und Susan Wagner schreiben Schulgeschichte, sie sind die ersten Schü0lerinnen, die diese Auszeichnung entgegennehmen, eine Premiere im Kreis Heinsberg.

MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Seit 2014 ist das MKG Vollmitglied des Netzwerkes mit derzeit 212 Schulen, 230.000 Schülern und 18.000 Lehrern. Ungefähr 150 Schulen dürfen das Zertifikat verleihen, eine davon ist das MKG – als einzige Schule im Kreis Heinsberg.

Das Zertifikat stellt hohe Ansprüche, neben den Noten in den MINT-Fächern (mindestens ein Leistungskurs muss mit der Note sehr gut abgeschlossen werden) und fachwissenschaftlichen Arbeiten bringen auch Projektkurse, Praktika und Workshops Punkte für das Zertifikat. Engagement über die gesamte Schullaufbahn hinweg und über den Unterricht hinaus ist gefragt.

„Um das Interesse am Fach und der Arbeit“ sei es gegangen, erklärt Miriam Bank. Sie schwärmt von den Möglichkeiten, die das MINT-EC-Netzwerk bietet: Teilnahme an bundesweiten praxisorientierten Fortbildungen, die Begegnung mit Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen vor Ort, Mitwirkung an Wettbewerben, Camps und Akademien.

Auch die Schulleiterin strahlt, ist es doch ihre Aufgabe, die Zertifikate zu verleihen. „Zwei Schülerinnen erhalten das Zertifikat mit der höchsten Zertifikatsstufe ‚mit Auszeichnung‘, drei Schülerinnen ‚mit besonderem Erfolg‘, ich freue mich mit ihnen.“ Ausschließlich Schülerinnen haben die ersten Zertifikate „abgesahnt“.

Eine wirkliche Erklärung hat Fachlehrerin Barbara Rüth dafür nicht. „Die Schülerinnen sind vielleicht besser organisiert als ihre männlichen Mitstreiter“, wagt sie einen Erklärungsversuch. Sven Thelen, ebenfalls Fachlehrer am MKG und MINT-EC-Koordinator, ist aber sicher, „dass das im nächsten Jahr anders ist“.

Träger des Vereins MINT sind Arbeitgeber- und Unternehmensverbände, Hochschulen und Forschungsinstitute, Industrieunternehmen und Einzelpersonen. Das MINT-EC-Zertifikat bietet bundesweit eine verlässliche, von den Schulsystemen der Bundesländer unabhängige Einordnung der Schülerleistungen. Gut möglich, dass das Zertifikat einmal irgendwo das Zünglein an der Waage ist, wenn es um Bewerbungen für einen Arbeits- oder Studienplatz geht.

Die ausgezeichneten Schülerinnen werden übrigens jetzt nach dem Abitur mehrheitlich in die große weite Welt aufbrechen: Nach England, Irland, Kanada. Eine wird ein Medizin-Studium aufnehmen, eine hat sich für ein freiwilliges soziales Jahr entschieden.

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