Hückelhoven-Hilfarth - Helvet alaaf: On wenn et versüppt

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Helvet alaaf: On wenn et versüppt

Von: koe
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Der Reigen der Kappensitzungen der Hilfarther „Trötemänn“ wurde mit dem Einmarsch und dem Tanz der Garde I zu Beginn der ersten Sitzung im Saal Sodekamp eindrucksvoll eröffnet. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Hilfarth. „Ich seh‘ nur bekannte Gesichter – dat wött ene gemütliche Ovend“, stellte Präsident Manfred Holten fest, als die „Trötemänn“ aus Hilfarth ihre erste von drei Kappensitzungen im Saal Sodekamp/Dohmen starteten. Natürlich war der Veranstaltungssaal bis auf den letzten Platz besetzt und schon donnerte der erste Schlachtruf durch den Saal: „Helvet alaaf – on wenn et versüppt.“

In diesem Jahr können die Trötemänn Hilfarth schließlich auf 6 x 11 Jahre Karneval zurückblicken. Da der heimische Musikverein durchaus ein kostspieliges Unternehmen ist, kam man nach dem Kriege auf die Idee, in der Karnevalszeit die Kasse mit karnevalistischen Darbietungen aufzubessern, und so kam es 1951 im Saal Sodekamp zur ersten Kappensitzung.

Seit 1973 finden wegen der Beliebtheit des volkstümlichen Hilfarther Karnevals jährlich drei Sitzungen statt mit gleichem Programm. Bezeichnend für den Hilfahrter Karneval ist auch, dass es in 66 Jahren nur sechs Sitzungspräsidenten gab. Einer von ihnen, Ehrenpräsident Hermann-Josef Knur, wurde vom heutigen Präsident Manfred Holten ebenso begrüßt wie Jan Vleugels, der Dirigent des Instrumentalvereins.

Viele Höhepunkte

Und dann ging das Programm auch schon los. Die Mädchen der Funkengarde I imponierten mit ihrem Gardetanz unter der Regie ihrer Trainerin Silke Sodekamp, ehe Arndt Holten und Oliver Lengersdorf die Stimmung im Saal mit ihren Schunkelliedern anheizten. Eine Büttenrede in Reimen über das Dorfleben brachte Rebecca Königs zu Gehör und erntete dafür viel Beifall, ehe die Garde II einen gekonnten Showtanz aufs Parkett legte.

Als Trainerinnen hatten Kerstin und Chantal Esser ganze Arbeit geleistet. Es folgte die Büttenrede von Alina Rolfs, die so allerhand „Hartes im Leben“ mit ihren Eltern erlebt hatte. Der Mariechentanz von Jolene Dahlke konnte sich sehen lassen, und viel Beifall gab es für die Büttenrede von Ralf Steigels, der auf seiner Rucksackreise rund um die Welt so manch „Amüsantes“ erlebt hatte. Die Tanzgruppe „Charly Boys“ unter ihrer Trainerin Petra Knur folgte mit einem gekonnten Auftritt zum Thema „Samstagsabends vor dem TV“, ehe sich Arndt und Klaus Holten als „Jonges von de Hegge“ mit dem Älterwerden beschäftigten. Ein toller Auftritt der beiden Lokalmatadore.

Der Showtanz der Garde I war ein weiterer Höhepunkt. Diesmal tanzten die Mädchen zum Thema „Traumschiff Surprise“. Als grandioser Büttenredner erwies sich wieder Rolf Eßer. Er beschäftigte sich damit, was einem Musiker bei den Proben so alles durch den Kopf geht. Die Musikgruppe „De Klöpper“ brachte anschließend unter anderem ein Geburtstagsständchen auf den Präsidenten. Klaus Holten, Andreas Haderup, Johannes Fell, Hubert Heinrichs und Martina Holten begeisterten ihr Publikum, ehe Oliver Lengersdorf als „De Schönne“ über sein Treffen mit seltsamen Menschen beim Arzt, im Bus und in der Apotheke berichtete.

Das „Dream Team“ unter der Leitung von Katrin Oidtmann ließ die Puppen tanzen und die „Akro Bengels“ sorgten für einen spektakulären Auftritt zum Thema „Moulin rouge“. Mit einer großen Überraschung warteten die „Fünf von der Eierquell“ alias Arndt und Klaus Holten, Rolf Eßer, Oliver Lengersdorf und Volker Minkenberg auf, ehe der Instrumentalverein zum Ausmarsch für alle Akteure aufspielte. Kurz vorher hatte Präsident Manfred Holten nochmals auf die nächsten Kappensitzungen am 11. und 18. Februar und die Kindersitzung am 25. Februar hingewiesen.

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