Erkelenz - Helfen macht froh: Im Einsatz für brasilianische Slums

Helfen macht froh: Im Einsatz für brasilianische Slums

Von: hewi
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Beste Stimmung: Josefine Theißen (vorne in der Mitte) im Kreise ihrer Gäste. Kurt Forg (l.) steuert bekannte Lieder zum Mitsingen bei. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. Josefine Theißen hat das Herz am rechten Fleck und eine Mission: Seit zehn Jahren veranstaltet die Erkelenzerin Sammlungen und Gartenfeste für den guten Zweck. So kamen bislang rund 14.000 Euro für die Arbeit der Dominikanerin Schwester Wilhelmine in den brasilianischen Slums zusammen.

„Helfen macht froh“ lautet das Lebensmotto der rüstigen Seniorin. Und getreu diesem Motto lebt Josefine Theißen auch. Als Änni Offermanns wurde Schwester Wilhelmine in Gerder-hahn geboren. Nachdem sie den Dominikanerinnen beigetreten war, reiste sie nach Brasilien, um sich dort um die Ärmsten der Armen zu kümmern. Auch wenn Brasilien längst ihr Zuhause geworden ist, kann sie auf die Hilfe bauen, die ihr in Erkelenz und Umgebung zuteil wird. In Wilhelmines Heimatort findet auch jedes Jahr ein Weihnachtsbasar zugunsten ihrer Arbeit in Brasilien statt.

Die Musik steuerte mit Kurt Forg ein Spross der wahrscheinlich musikalischsten Familie in Erkelenz bei. Seine Lieder waren bekannt, und so konnte jeder nach Herzenslust mitsingen. Somit war auch die zehnte Auflage des wohltätigen Kaffeekränzchens ein voller Erfolg, an den man sich gerne erinnert.

Auch Josefine Theißen wird sich gerne erinnern, denn insgesamt konnte sie in diesem Jahr schon rund 2000 Euro sammeln, die sie Prälat Poll überreicht, der dann dafür sorgt, dass das Geld dort ankommt, wo es benötigt wird. Josefine Theißen ist auch mit der Klingelbüchse unterwegs, um Spenden für Brasilien zu sammeln.

Seit einem Unfall ist sie aber nicht mehr so gut zu Fuß, weshalb dem gemütlichen Nachmittag mit Freunden im Garten ein größerer Stellenwert zufällt. Diesmal hatte sie rund 20 Freunde und Bekannte eingeladen. Gefeiert wurde im Garten von Karl-Heinz Theissen an der Karl-Platz-Straße. „Er stellt seinen wunderschönen Garten immer gerne zur Verfügung und hält sich auch beim Spenden nicht zurück“, freut sich Josefine Theißen.

Der Hausrat wird durchforstet

Josefine Theißen war schon immer sehr aktiv und hat sich in die Gemeindearbeit in Erkelenz eingebracht. Seit ihrem Unfall, von dem sie sich gut erholt hat, konzentriert sie sich darauf, ihre Freundin im fernen Brasilien in ihrer Arbeit zu unterstützen. Derzeit forstet sie ihren Hausrat durch, denn was sie nicht wirklich benötigt, soll verkauft werden. „Die Menschen in den Armenvierteln können jede Spende brauchen, um sich eine Zukunft aufzubauen“, betont Theißen. Und dazu trägt sie getreu ihrem Motto „Helfen macht froh“ gerne bei.

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