Erkelenz-Hetzerath - Heinz Küppers hat „eine Perle des Erkelenzer Landes“ geschaffen

Heinz Küppers hat „eine Perle des Erkelenzer Landes“ geschaffen

Von: Helmut Wichlatz
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Wollen das erfolgreiche Werk von Heinz Küppers (r.) mit großer Intensität fortführen: (v.l.) Stephan Muckel, Frank Körfer und Georg Dulies vom Vorstand des Fördervereins Hohenbusch. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz-Hetzerath. Mit seinem Rücktritt von der Spitze des Fördervereins Hohenbusch hat Heinz Küppers den Weg frei gemacht für eine neue Stufe der Vereinsarbeit. Denn seinem Nachfolger Frank Körfer geht es nicht mehr um den Erhalt des geschichtsträchtigen Gebäudes.

Der ist nachhaltig und nicht zuletzt dank der Arbeit von Heinz Küppers gesichert, der vor 17 Jahren den Förderverein gründete und bis vor zwei Wochen auch führte. Nun geht es um die Erforschung der wechselhaften Geschichte Hohenbuschs.

Küppers wird aber weiterhin im Verein und auf Hohenbusch präsent sein, denn schon auf der Jahreshauptversammlung, auf der Körfer einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt wurde, bekam er in Abwesenheit den Ehrenvorsitz des Fördervereins angetragen. Nun wurde ihm die Ehrenurkunde im Rahmen einer kleinen Feier auch persönlich verliehen.

Mit der Laudatio brauchte sich Körfer nur wenig Mühe zu machen, denn die stammte vom Provinzial Pater Peter Snijkers der Kreuzherren. Der oberste Würdenträger des Ordens in Europa kam der Bitte Körfers nur zu gerne nach und verfasste einen Brief, in dem er die Verdienste des Geehrten hervorhob. In dem Brief an den „lieben Freund Heinz“ betonte Snijkers, dass ihn die Entscheidung zurückzutreten traurig gemacht habe. Es sei ein „mutiger Schritt“, den er durchaus nachvollziehen könne. Durch das Engagement des „founding father“ Küppers habe Hohenbusch wieder seinen „alten Glanz und seine Bedeutung zurückgewonnen“. Der Geist der Kreuzherren bleibe dadurch auf Hohenbusch lebendig, das Gebäude selbst „eine Perle des Erkelenzer Landes“.

Heinz Küppers zeigte sich gerührt, auch von dem Geschenk seiner Mitstreiter, einem Buch mit vielen Zeitungsberichten über seine Arbeit aus den letzten 17 Jahren.

Küppers selbst gab sich gewohnt pragmatisch. „Auf Hohenbusch habe ich nichts zu sagen, aber ich sage ab und zu mal was“, lautete sein Kommentar.

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