Heinsberg - Heinsberger Weihnachtsmarkt: „Skikarussell“ und Märchen auf dem WC

Heinsberger Weihnachtsmarkt: „Skikarussell“ und Märchen auf dem WC

Von: Anna Petra Thomas
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Das Herzstück des Weihnachts- und Wintermarktes ist das „Skikarussell“ mit seiner großen, runden Theke, den sechs „Stübl‘n“ rundherum und einer beheizten Terrasse. Foto: Anna Petra Thomas
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Auch zwei Trompeter von der „Joekskapel Aan Dae Reem“ aus dem niederländischen Swalmen unterhielten die vielen Zuschauer, die zur offiziellen Eröffnung des Marktes gekommen waren. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Sie wären jetzt gerne in Kitzbühel oder in St. Anton in Tirol, besser noch in St. Moritz in der Schweiz? Kein Problem. Zumindest das heimelige Ambiente dieser bekannten Wintersportorte hat Ralph Cleef aus Waldfeucht, ein neuer Gastronom auf dem Heinsberger Weihnachts- und Wintermarkt, jetzt auf den Marktplatz der Kreisstadt geholt.

Jedem dieser Orte ist eines der beheizten „Stübl“ auf dem Markt gewidmet, in denen man es sich mit Essen und Trinken auch bei niedrigen Temperaturen so richtig gut gehen lassen kann.

Die insgesamt sechs Stübl gehören zusammen mit einer großen, kreisrunden Theke und einer beheizten Terrasse zum neuen „Skikarussell“ auf dem Heinsberger Markt. Und das sind noch nicht alle Neuigkeiten, die Cleef dank seines Know-hows vom Aachener Weihnachtsmarkt mit nach Heinsberg gebracht hat. Gleich neben dem Skikarussell gibt es jetzt die neue „Pipi-Lounge“, eine WC-Anlage der Extraklasse in stilvollem Ambiente für „Hänsel und Gretel“, denn innen drin hört der Gast bei seinem Besuch sogar ein Märchen.

Von außen erscheint das Toilettenhaus bemalt in bunten Bonbon-Farben, ebenso wie die ebenfalls von Cleef neu gebaute Ausleihe für die Schlittschuhe. „Ich wollte etwas schaffen, das auch Kindern gefällt“, schmunzelt er. Schließlich hat er sogar den Abfalleimern auf dem Markt eine hölzerne Hülle, bemalt in Lila, Pink, Rosa und leuchtendem Grün, verschafft. Selbst die Poller auf dem Marktplatz sind verschwunden – unter großen Holzfässern, die wiederum als Stehtische gedacht sind.

Kein Wunder, dass die ersten Besucher bei der Eröffnung des Marktes rundherum begeistert und die sechs „Stübl“ schon am ersten Abend alle ausgebucht waren. Ziel sei es gewesen, dem zwar traditionellen, aber doch in die Jahre gekommenen Weihnachtsmarkt einen neuen Anstrich zu geben, erklärte Guenter Kleinen, Marketingbeauftragter des Gewerbe- und Verkehrsvereins (G&V), bei der offiziellen Eröffnung auf der Marktbühne, die direkt an der Eisbahn ebenfalls einen neuen Platz gefunden hat.

„Herausgekommen ist dabei viel mehr“, betonte er. Dank eines neuen Teams „ist quasi eine neue Erlebniswelt geschaffen worden, die man als eine Aufwertung um 100 Prozent bezeichnen kann“. Eine neue Anordnung, eine neue Beleuchtung und viele neue Bauteile würden den Beginn einer neuen Ära widerspiegeln, „die einen neuen und der Kreisstadt würdigen Anspruch zeigt“. Das Herzstück sei dabei das „Skikarussell“ von Ralph Cleef.

Lockeres Zwiegespräch

Nicht in weiteren Reden, sondern im lockeren Zwiegespräch eröffneten dann Bürgermeister Wolfgang Dieder und G&V-Vorsitzender Peter Heinrichs den Markt offiziell. „Nur mit dem Wintermarkt, das ist so eine Sache“, räumte Dieder dabei ein. Und tatsächlich, die Eisbahn machte ihrem Namen bei der Eröffnung noch keine Ehre. „Das Problem heißt 15 Grad Celsius“, räumte Dieder ein.

Da werden wir wohl noch ein bisschen warten müssen. Ansonsten verhehlte jedoch auch er nicht seinen Stolz auf das neue Ambiente des Heinsberger Weihnachts- und Wintermarktes, der bis zum 8. Januar 2017 geöffnet bleibt. Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr jeden Abend eine halbe Stunde länger, also täglich von 11.30 bis 20 Uhr.

Die Eisbahn öffnet, sobald die Witterung es zulässt, täglich um 14 Uhr, am Wochenende bereits um 12 Uhr. Sie ist ebenfalls bis 20 Uhr geöffnet, am Freitag sogar bis 21 Uhr und am Samstag bis 22 Uhr. Für die Feiertage gelten gesonderte Zeiten.

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