Heinsberger Stadtfest bleibt ein Publikumsmagnet

Von: defi
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Das Vespa-Treffen in die City war ein „Mailight“ des Stadtfestes. Auch Morian (r.) und Elias (l.) hatten ihren Spaß beim Probefahren. Foto: defi
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Ein Winke-Winke für alle: Blumenmädchen Iliona Otto (l.), Fenja Hülhoven (r.) und Ihrer Majestät, Blütenprinzessin Elonie Merk. Foto: defi

Heinsberg. Die bunte Mischung stimmte wieder einmal beim Stadtfest in Heinsberg. Statt Sommerboulevard hieß das verkaufsoffene Shoppingvergnügen am Wochenende der Jahreszeit angepasst „Mai Heinsberg – My City“.

Die Marke hatte zwar ihren Namen geändert, der Inhalt des Publikumsmagneten Stadtfest war dank der Organisation des Stadtmarketing-Beauftragten Günter Kleinen, dessen Leistungen allseits mit viel Lob bedacht wurden, aber wieder gespickt mit vielen Highlights, den Heinsberger „Mailights“.

Der Heinsberger Gewerbe- und Verkehrsverein als Gastgeber des Events durfte sich schon am Samstag als erstem der beiden Stadtfesttage dank des guten Wetters über eine lebhafte City freuen. Die Kapelle „aan de Reem“ aus Zwalmen spielte in ihren roten Uniformen zu der Wahl der Blütenprinzessin auf dem Marktplatz. Kinder aus den Heinsberger Grundschulen stellten sich mit einem geflochtenen Blütenkranz im Haar einer Jury, die es sich nicht leicht machte, aus den 13 Aspirantinnen die Blütenprinzessin 2015 auszuwählen. Den jungen Damen war die freudige Anspannung deutlich anzumerken, als die Jury Iliona Otto und Fenja Hülhoven als Blumenmädchen ausrief und die kleine Elonie Merk zur Blütenprinzessin 2015 kürte.

Ein weiteres „Mailight“ des Samstags war die Spanische Nacht mit Rafael de Alcala auf der Bühne des Marktes. Die Tanzwerkstatt Oberbruch überraschte die Besucher des Spanischen Abends mit einem aus dem Publikum heraus getanzten Flashmob. Schon bei der Eröffnung von „Mai Heinsberg – My City“, diesen Slogan hatte der Hauptsponsor-Partner des G&V, die Raiffeisenbank Heinsberg, beigesteuert, herrschte gute Laune. Pfarrer Sebastian Walde hatte als „Schirmherrchen“ des „2. Rheinischen Gipfeltreffen für Vespa-Clubs“,das „Mailight“ des Sonntags, ein kleines, blaues Papierschirmchen, mitgebracht. Pfarrer Walde schmunzelnd mit Blick auf sein Schirmchen: „Wir wollen morgen mehr Schirmchen auf Eisbechern sehen, als Schirme in den Händen der Besucher unserer Festes.“ Mag es an den guten Beziehungen des „Schirmherrchens“ (wie Walde selber scherzte) gelegen haben oder am sprichwörtlichen Glück des Tüchtigen, auch der My City-Sonntag ging nicht baden, obwohl am Nachmittag ein leichter Regen einsetze.

Auch wenn die offiziellen Vespa-Clubs aus dem Rheinland ihr Kommen aufgrund der unsicheren Witterungsverhältnisse absagen mussten, gaben sich doch zahlreiche Vespa-Fahrer in Heinsberg ein beeindruckendes Stelldichein. Mit ihren nostalgischen Zweitaktern sorgten sie für ein weiteres „Mailight“. Ein breites und vielfältiges Angebot lud die vielen Citybesucher aus Nah und Fern zum Flanieren ein. Von der Büchermeile auf der Unteren Hochstraße über die Automeile auf der Apfelstraße, die 60er- und 70er-Jahre-Hits der Sunny Pipers auf dem Markt und das breitgefächerte Angebot in den geöffneten Geschäften bis zum sehr schönen Antikmarkt nach belgischem Vorbild auf der Oberen Hochstraße bot sich den Besuchern das Bild einer attraktiven Einkaufsstadt, die ihre Gäste willkommen hieß.

Wie hatte es Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder doch so treffend mit Blick auf die Einkaufsmöglichkeiten im Internet formuliert: „Wir haben es in der Hand, eine funktionierende Innenstadt zu erhalten.“

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