„Heinsberger Jusen“ lassen Klostergarten neu erblühen

Von: anna
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Vor Ort traf sich Sascha Schmitz (hinten, 5.v.l.) mit den Schülern sowie Murat Hot, Siegfried Krings, Ewald Wagner (von links) sowie Reiner Florack und Jutta Radermacher (von rechts). Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Wissen Sie, was „Heinsberger Jusen“ sind? Für Kaplan Sascha Schmitz in der Pfarrei St. Gangolf ist das gar keine Frage, hat er den Begriff doch quasi erfunden. „Jusen“ sind Jugendliche und Senioren, die etwas gemeinsam tun.

Konkret sind es acht Schülerinnen und Schüler der städtischen Realschule in Heinsberg, die gemeinsam mit den Bewohnern des Seniorenheims St. Josef in Heinsberg den dortigen Klostergarten neu gestalten wollen, im Rahmen der diesjährigen 72-Stunden-Aktion vom 13. bis 16. Juni.

Zu einem ersten Ortstermin traf sich der Kaplan jetzt mit Hamza Börek, Jonas Bossems, Eric Erkens, Maike Feiter, Yanik Helmgens, Lena Kunzemann, Laura Schmalfuß und Jonas Windelen vor Ort im Klostergarten. Mit dabei waren ihr Religionslehrer Ewald Wagner, Siegfried Krings als Betreiber des Heims und Pflegedienstleiterin Jutta Rademacher. „Ich finde das toll“, erklärte sie den Schülern und brachte damit ihre Begeisterung für das von Schmitz initiierte Projekt zum Ausdruck.

„Der große Klostergarten ist mit seinen Obstbäumen und dem Ententeich für die Bewohner des Seniorenheims im Sommer ein beliebter Erholungsort“, erklärte Schmitz und erläuterte dann die Pläne. „Gemeinsam werden wir ihn abschnittweise neu gestalten“, blickte er zuversichtlich in die Zukunft.

Von Hochbeeten, an denen man auch mit dem Rollstuhl pflanzen und arbeiten kann, über einen Kräuterkreisel bis hin zu den Wegen soll die Neugestaltung reichen. Über einen Rosenbogen würde sich zudem die Pflegedienstleiterin freuen und auch über Windspiele, die von den Schülerinnen während der Aktion mit den Senioren gebastelt werden könnten.

„Es soll ein Sinn-, Erlebnis- und Wohlfühlgarten werden, mit dem sich die Senioren identifizieren und in dem sie Freude haben zu arbeiten, zu fühlen, und auszuruhen“, so der Kaplan. Begonnen werden soll im Rahmen der 72-Stunden-Aktion mit der Anlage neuer Wege im Klostergarten.

„Ich habe hier früher gespielt, im Kindergarten mit Schwester Meta“, erinnerte sich Reiner Florack, der für den Lions Club Selfkant zum Ortstermin gekommen war. Mit 1000 Euro wird der Club zunächst die Anschaffung der notwendigen Materialien für die Anlage der neuen Wege unterstützen. Praktische Hilfe kommt zudem von der Fell GmbH aus Waldenrath. „Wir bringen genug Werkzeug mit, da könnt ihr euch austoben“, schmunzelte deren Mitarbeiter Murat Hot.

„Im Laufe der nächsten Jahre möchten wir dieses Projekt fortführen und so einen lebendigen und bunten Garten schaffen, in dem sich die Bewohner zu Hause fühlen und immer mit Freude daran weiter arbeiten oder einfach nur die Seele baumeln lassen können“, versprach Schmitz

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