Heinsberger Jugendmusikschule: Der Sponsor bleibt

Von: Anna Petra Thomas
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Tätää! Es kann weitergehen mit dem Instrumentenkarussell, bei dem Schüler probieren können, welches Instrument zu ihnen passt. Der Sponsor bleibt der Jugendmusikschule treu. Foto: anna

Heinsberg. Noch eine gute Nachricht erreichte die Jugendmusikschule Heinsberg zum Jahreswechsel: Nicht nur ihre Konzertreihe „Jazz im Rondell“ kann sie mit Hilfe von Sponsoring im kommenden Jahr fortsetzen, sondern auch der Strom- und Gasnetzbetreiber Alliander bleibt ihr treuer Unterstützer, und das gleich für die nächsten vier Jahre.

Den entsprechenden Vertrag haben Schulleiter Theo Krings und Eduard Sudheimer, Geschäftsführer der Alliander Netz Heinsberg AG, im Beisein von Bürgermeister Wolfgang Dieder und dem Vorsitzenden der Jugendmusikschule, Jakob Gerards, unterzeichnet. Er freue sich, dass so die bereits seit mehr als zehn Jahren bestehende erfolgreiche Kooperation mit der Jugendmusikschule fortgesetzt werde, erklärte Sudheimer und fügte schmunzeln hinzu: „Auf dem Gebiet der Musik sind wir mit der Musikschule quasi verheiratet.“

Die Fortsetzung der Sponsorschaft sei ein klares Bekenntnis zur Jugendmusikschule und zur Stadt Heinsberg, betonte Dieder. „Dafür sind wir sehr dankbar.“ Gar von einer „Symbiose“ sprach Gerads. Diese Unterstützung biete der Schule jetzt eine Planungssicherheit für ihre Projekte, die nicht selbstverständlich sei.

Nachhaltig arbeiten

Das Geld werde verwendet für Anschaffungen, die aus dem normalen Haushalt nicht zu bestreiten seien, sagte Krings. Dabei gebe dieser Vertrag jetzt Planungssicherheit, nachhaltig zu arbeiten. Die Unterstützung habe in den vergangenen Jahren bereits geholfen bei der Einrichtung des ersten Instrumentenkarussells in der Region, bei denen Anfänger in der Musik sich an verschiedenen Instrumenten ausprobieren können, ehe sie sich für eines entscheiden.

Weiterhin sei dadurch die Einrichtung einer Bläserklasse in der Grundschule in Dremmen möglich geworden oder die Ausstattung der Schlagzeug- und Rock/Pop-Abteilung der Jugendmusikschule. In den vergangenen drei Jahren schon habe man sich zudem auf den Aufbau eines professionellen Tonstudios konzentriert. „Bei der Hardware sind wir schon gut vorangekommen, aber sicher noch lange nicht vollständig“, erklärte Krings. „Zur nächsten Ausstattungsstufe gehören zum Beispiel einige hochwertige Mikrofone.“

Vor allem sei aber jetzt die praktische Arbeit im Studio wichtig. Dazu müssten die Musiklehrer kontinuierlich fortgebildet werden. „Und wir wollen mit noch mehr Aufnahme- und Konzertprojekten dafür sorgen, dass das Material wirklich in der Alltagsarbeit ankommt“, betonte der Schulleiter. „Entsprechend wird sich der Bedarfsschwerpunkt schrittweise von der Vervollständigung der technischen Ausstattung zur Finanzierung von Projekten, Schulungen et cetera verlagern.“ Da es sich bei der Ausstattung des Tonstudios um digitale Technik handele, werde man zudem einen Posten für Updates kalkulieren müssen.

„Es freut mich immer wieder zu hören, was aus der Jugendmusikschule geworden ist“, betonte Sudheimer, bevor er zum Kugelschreiber griff, um den Vertrag zu unterschreiben.

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