Heinsberg - Heinsberger Gastronomie soll zur Trumpfkarte werden

Heinsberger Gastronomie soll zur Trumpfkarte werden

Von: Rainer Herwartz
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Die Gastronomie soll nicht nur im Sommer stärker in den Fokus rücken. Der Winter- und Weihnachtsmarkt in ein paar Monaten wird sich am Heinsberger Marktplatz mit neuen Ideen und verbesserter Optik präsentieren. Auch hier werden Restaurants stärker eingebunden. Foto: Herwartz
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Die Gastronomie soll nicht nur im Sommer stärker in den Fokus rücken. Der Winter- und Weihnachtsmarkt in ein paar Monaten wird sich am Heinsberger Marktplatz mit neuen Ideen und verbesserter Optik präsentieren. Auch hier werden Restaurants stärker eingebunden. Foto: Herwartz
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Oft wurde darüber geredet, doch jetzt will der Heinsberger Gewerbe- und Verkehrsverein die Anziehungskraft der Apfelstraße durch Events steigern.

Heinsberg. Angesichts des herrlichen Sommerwetters will es nur schwer gelingen, jetzt schon an die Weihnachtszeit zu denken. Der Heinsberger Gewerbe- und Verkehrsverein hat dies jedoch bereits getan. Und nicht nur das. Für das komplette nächste Jahr wurden die Planungen weitgehend festgezurrt.

Demnach können sich die Heinsberger und die Besucher der Stadt nicht nur auf bekannte und bewährte Veranstaltungen freuen, sondern auch auf zahlreiche Neuerungen. „Wir wollen im kommenden Jahr auf bewährte und beliebte Veranstaltungen der vergangenen Jahre unser Augenmerk legen, uns aber auch ganz bewusst neuen Veranstaltungsformen widmen, um neue Akzente zu setzen, neue Besucher zu gewinnen und bislang noch zögerliche Teilnehmer anzusprechen“, erklärt Rüdiger Strübig, der Geschäftsführer des G & V, der gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Peter Heinrichs gegenüber unserer Zeitung verrät, worauf die Bürger gespannt sein dürfen.

„Wir wollen uns verstärkt um Veranstaltungen bemühen, die den Schwerpunkt der Stadt Heinsberg berücksichtigen, nämlich die Gastronomie“, sagt Strübig. Heinrichs nennt denn auch gleich den Grund: „Ich glaube, dass das den Wunsch der Menschen trifft, sich im Sommer gerne draußen aufzuhalten und dort auch etwas zu essen und zu trinken.“ Gastlichkeit und Wohlfühlaspekte in der Innenstadt sollen letztlich den Händlern natürlich auch bessere Umsätze bescheren. Da scheut sich der G & V auch nicht, professionelle Hilfe mit ins Boot zu holen. Was diese bewirkt, werden die Besucher des Winter- und Weihnachtsmarktes schon in diesem Jahr erleben.

Denn neben der Projektgruppe Weihnachtsmarkt, bei der sich auch die Stadt einbringt, konnte der G & V mit Ralph Cleef den Organisator des Aachener Weihnachtsmarktes gewinnen. Der erfahrene Gastronom betreibt dort selbst das beliebte Hexenhaus und wird den Heinsbergern mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Der optische Eindruck wird in diesem Jahr ein anderer sein und deutlich professioneller wirken“, ist Heinrichs sicher. Der alte Bühnenwagen erlebe zum Beispiel keine neue Saison. Hinter der Eisbahn werde ein völlig neues Konzept erprobt. In einer Art Karussell ordnen sich um eine runde Theke mehrere Holzhütten, die sogar wie Logen im Theater gebucht werden können. Zwei Restaurants hätten sich bereit erklärt, die Gäste hier auf Wunsch auch mit warmen Speisen zu verwöhnen. Eventuell, so Strübig, können sie auch für eine Silvestersause gebucht werden. Glühbier, Flammlachs, weihnachtliches Gebäck und diverse Weinangebote sollen das bekannte Angebot ergänzen.

Apropos Wein: „Bacchus und Lukull zu Gast in Heinsberg“ heißt es vom 14. Juli bis zum 16. Juli 2017. Auch damit beschreitet der G & V Neuland. In Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Gastronomie und Händlern soll kurz vor Ferienbeginn eine Wein- und Genussmeile unter dem Motto „Wein genießen, fein schmecken, nett unterhalten“ angeboten werden.

Vor allem die Apfelstraße, die in paralleler Lage zur stark frequentierten Hochstraße eher ein betuliches Dasein fristet, soll dadurch stärker in den Fokus der Gäste rücken. „Es ergeben sich Beteiligungsmöglichkeiten für die Anbieter von Ständen von Wein-, Getränke- und Speisespezialitäten, die überwiegend in der Apfelstraße, am Parkplatz der Volksbank, im Innenhof der Kreissparkasse, am Rathausvorplatz und in der Fußgängerzone aufgebaut werden sollen“, erläutert Strübig. „Ein verkaufslanger Sonnabend bis 22 Uhr soll einen zusätzlichen Besuchsanreiz bieten.“ Ach ja: „Was sich auch noch verändern wird, ist das in diesem Jahr schon erfolgreiche Kirmesfest“, sagt Heinrichs. Denn damit verbunden werden soll im nächsten Jahr vom 24. bis 26. Juni ein Wurst- und Bierfest.

So schön derlei Gaumenfreuden auch sein mögen, der G & V weiß dennoch, dass dies allein nicht ausreicht, um die Attraktivität einer Innenstadt auf Dauer zu erhalten oder zu steigern. „In Zusammenhang mit dem Institut für Handelsforschung in Köln führen wir in Kooperation mit der Stadt eine Kundenbefragung durch am 23. und 25. September dieses Jahres“, erklärt Heinrichs. Früchte trägt das Engagement des G & V offenbar schon jetzt, denn seit der letzten Hauptversammlung konnte die Mitgliederzahl von 107 auf 118 gesteigert werden.

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