Heinsberg - Heinsberger Eisbahn: Konkurrenz im Finale eiskalt abserviert

Heinsberger Eisbahn: Konkurrenz im Finale eiskalt abserviert

Von: Anna Petra Thomas
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Sven Ohlenforst war einer der fünf „Dorfplatz Ultras II“, die das Finale im Pittermännchen-Curling letztlich für sich entscheiden konnten und den Sieg einheimsten. Foto: Anna Petra Thomas
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Das Team der Jugend- und Interessengemeinschaft konnte den Titel im Eis-Dreikampf trotz starker Frauenpower nicht verteidigen. Foto: Anna Petra Thomas
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Richtig gefeiert haben ihren Sieg im Eis-Dreikampf die „Alten Herren“ aus Schafhausen. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Packende Wettbewerbe lieferten sich auch in diesem Jahr wieder die jeweils acht Mannschaften, die sich für das Finale im Pittermännchen-Curling und im Eis-Dreikampf auf der Heinsberger Eisbahn qualifiziert hatten.

So packend sogar, dass im Pittermännchen-Curling letztlich sogar der Zollstock den Sieger ermitteln musste. In beiden Finalkämpfen hatten zudem die Vorjahressieger den Einzug geschafft, mussten sich jedoch letztlich geschlagen geben. Das Zuschauerinteresse war groß, so groß sogar, dass es die Spieler der Endspiele kaum mehr auf die Eisfläche schafften.

Mit Kompetenz und Humor

Los ging's mit der Auslosung für die letzten acht Mannschaften im Pittermännchen-Curling. Das war zugleich der erste Einsatz für die beiden Moderatoren Albert Heitzer und Johannes Geiser, die abwechselnd nicht nur kompetent, sondern vor allem mit viel Humor durch das Finale führten.

Für Spannung sorgten dann schon die ersten Kontrahenten. Erst das allerletzte der zehn über das Eis in den roten Ring geschobenen Fässchen, je fünf für die fünf Spieler jeder Mannschaft, verschaffte den „Steifen Krücken“ nach drei Runden mit 2:1 den Sieg vor dem Team von Alliander. Im zweiten Spiel setzte sich Vorjahressieger „Fünfünf“ klar gegen die „Schmutzigen Pudel“ durch.

Ebenso klar siegte das Team von Lekker mit 2:0 gegen das Team des Schafhausener Karnevalsvereins (SKV) um Stadtprinz Elmar Dohmen. Im vierten und letzten Viertelfinale fegte schließlich die zweite Mannschaft der „Dorfplatz Ultras“ aus Kempen das Team „Kölsch auf Eis“ von der Spielfläche. Dabei hätte dieses Team, ganz in Rot und sogar mit einheitlich rot umrandeter Sonnenbrille auf schwarzer Kappe, sicher den Kostümwettbewerb für sich entscheiden können, wenn es einen gegeben hätte.

Im Halbfinale setzte sich „Fün-fünf“ ebenso klar mit 2:0 gegen die „Steifen Krücken“ durch wie die „Dorfplatz Ultras II“ gegen das Team von Lekker. Das kleine Finale um Platz drei entschied das Team Lekker für sich. Im Finale gingen die „Dorfplatz Ultras II“ mit 1:0 gegen „Fünfünf“ in Führung. In der zweiten Runde waren alle Fässchen geschoben, der Sieger auf den ersten Blick jedoch nicht ersichtlich. Geiser erhoffte sich schon GPS-Daten von der Nasa aus dem Weltraum, aber es ging auch einfacher. Christian Hinz, Mitarbeiter der Eisbahn, zog zunächst eine Linie um die beiden Fässchen, um dann mittels Zollstock die „Dorfplatz Ultras II“ aus Kempen als Sieger ermitteln zu können.

Bier und Pokal als Lohn

Während Bierfässer in unterschiedlichen Größen und ein Pokal der Lohn für die drei besten Mannschaften im Pittermännchen-Curling waren, ging es im Eis-Dreikampf um Bares für die Vereinskassen, insgesamt um 1375 Euro, davon alleine 1000 Euro für das siegreiche Team. Hier waren zudem drei unterschiedliche Durchgänge zu spielen: ein Spiel mit Eishockeyschläger und Puck auf unterschiedliche Tore mit 5, 15 oder 30 Punkten sowie je zwei Durchgänge mit Holzeisstöcken auf eine bewegliche Daube auf dem Eis und in den roten Ring unter dem Eis.

Nachdem sich der SKV mit dem Stadtprinzen erneut im Viertelfinale geschlagen geben musste, dieses Mal gegen die „Schmutzigen Pudel“, machte es die Jugend- und Interessengemeinschaft Schleiden (J und I) spannend gegen die „Lückenbüßer“, gewann aber mit dem letzten Stein mit 2:1. Das Team Cüppers musste sich den Alten Herren aus Schafhausen ergeben, und die „Hallenstürmer“ aus Laffeld besiegten die „Zwote“ aus Kempen.

Das Halbfinale brachte erneut klare Ergebnisse für die „J und I“ gegen die „Schmutzigen Pudel“ und die „Alten Herren“ gegen die „Hallenstürmer“. Platz drei sicherten sich die „Hallenstürmer“ gegen die „Schmutzigen Pudel“. Das Finale war dann „quasi ein Bruderduell wie Dortmund gegen Schalke“, so Heitzer. Titelverteidiger „J und I“ aus Schleiden musste sich dieses Mal allerdings gegen die Nachbarn, die „Alten Herren“ aus Schafhausen, geschlagen geben, die so richtig jubeln konnten über ihren Sieg.

Die Siegerehrungen übernahm Erster Beigeordneter Jakob Gerards, der am Ende nicht nur den 320 Teilnehmern des Turniers dankte, sondern auch den beiden Moderatoren, den Organisatorinnen Katrin Zimber und Linda Schröder sowie nicht zuletzt den fleißigen Helfern an der Bahn, Theo Rademakers und Christian Hinz.

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