Heinsberger Burgfest: Erfolg liegt nicht nur an der lauen Sommernacht

Von: jb
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In buntes Licht getaucht und bei toller Stimmung trieb es die Besucher des HKV-Burgfestes natürlich auch auf die Tanzfläche. Foto: Bindels

Heinsberg. Sommerzeit ist Burgberg-Zeit für den Heinsberger Karnevalsverein (HKV). Wie immer am ersten August-Wochenende veranstaltete der HKV seit 1978 sein Burgfest für Groß und Klein.

Das zweitägige Fest ist zur festen Tradition geworden, auch wenn der Aufbau des eigenen Equipments mit Zelten, Tanzboden und Bühne eine Woche in Anspruch nimmt. Mit einem reichhaltigen Programm für die zahlreichen Gäste aus der Bevölkerung, den Vereinen sowie aus Handel, Wirtschaft und Politik wartete der HKV auch dieses Jahr wieder auf.

„Das Burgfest ist für den HKV eine der wichtigen Säulen für die Existenzsicherung des Vereins“, beschreibt Richard Deußen, Präsident des HKV, Motivation und Verpflichtung zum Fest. Man halte die Mitgliederzahlen des Vereins stabil, auch wenn der HKV im mittleren Lebensalter eine Ausdünnung verspüre, lässt Deußen Einblick in eine allgemeine Entwicklung für jegliches Vereinsleben zu.

„Zum traditionell als Familien- und Kindertag ausgerichteten zweiten Tag haben wir uns für die jüngeren Teilnehmer mit einer Burgberg-Rallye etwas Besonderes einfallen lassen“, sagt Melanie Huber, die im Team mit Daniela Heinrichs, Uschi Florack und Ramona Florack für das Programm verantwortlich zeichnete. Mit 20 Fragen zur Geschichte des Burgbergs sei die Rallye durchaus anspruchsvoll. Aufmerksamkeit, Konzentration und Kombinationsgabe wurden von den jungen Teilnehmern gefordert.

Die Infotafeln am Burgberg dienten durchaus als Lösungsansatz, um die Rallye zu bestehen, lässt Huber wissen. Alle Teilnehmer erhielten eine neugestaltete Teilnehmerurkunde in den Farben des HKV. Als weitere Schwerpunkte standen ein Seilparkour, Kinderspiele und eine Verlosung mit attraktiven Preisen auf dem Programm.

Der erste Abend stand wie immer ganz im Zeichen der musikalischen Unterhaltung mit Tanz. Diesmal war anstelle einer Live-Band das Team vom „Musikservice-Heinsberg“ engagiert worden. „Atemlos durch die Nacht, lautet unser Motto für den Abend“, beschreibt André Gonstalla als Unternehmenschef des Teams das musikalische Angebot.

Beim Mix aus den Charts der siebziger und achtziger Jahre ließen sich viele zum Mittanzen animieren. Die technische Ausrüstung und die Lichttechnik setzten Highlights an diesem Abend und sorgten für die ausgezeichnete Stimmung am ersten Festtag bis spät in die Nacht.

Dass dieses Fest von der Bevölkerung angenommen wurde, war nicht nur der lauen Sommernacht zu verdanken. Es gehört wohl auch zum Jahresablauf vieler Freunde und Unterstützer des Vereins. Dem optimistischen Ausblick von Richard Deußen für den Fortbestand seines HKV kann angesichts der Besucherzahlen nur zugestimmt werden.

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