Heinsberg - Heinsberg weist Flächen für die Windenergienutzung aus

Heinsberg weist Flächen für die Windenergienutzung aus

Von: ng
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Heinsberg. Während in vielen anderen Kommunen über die Aufstellung von Windrädern heftig diskutiert wird, sind sich die Politiker in der Stadt Heinsberg weitgehend einig über die Ausweisung der Windkraftkonzentrationszonen im Stadtgebiet.

Änderung Flächennutzungsplan

Das wurde auch in der jüngsten Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschusses wieder deutlich, als es um den Beschluss der Änderung des Flächennutzungsplanes nach Vorstellung der erneut überarbeiteten Potenzialstudie des Planungsbüros Ökoplan aus Essen ging. Der Rat der Stadt hatte im Oktober vergangenen Jahres auf Grundlage der Potenzialstudie beschlossen, dass westlich von Kirchhoven und Heinsberg, zwischen Laffeld und Pütt, zwischen Straeten und Uetterath, südlich von Waldenrath und Straeten sowie zwischen Uetterath und Randerath neue Windkraftanlagen aus dem Boden wachsen könnten.

Da sich allerdings die Anforderungen der Rechtsprechung an die Potenzialflächenermittlung konkretisiert hätten, wie Claudia Bredemann vom Büro Ökoplan den Ausschussmitgliedern nun mitteilte, sei das Potenzialkonzept nun noch einmal überarbeitet worden. Und so hätten sich die Flächenabgrenzungen im Bereich der Fläche südlich von Waldenrath und Straeten teilweise und in dem westlich von Kirchhoven und Heinsberg ausgewiesenen Bereich wesentlich verändert: Letzterer Bereich wird in der überarbeiteten Fassung als nur noch bedingt geeignet eingestuft.

Ultraleichtflugplatz

Zwar grenzt die Fläche direkt an einen bereits existierenden Windpark mit zehn Windrädern auf dem Gemeindegebiet Waldfeucht, doch sprechen die Nähe des Ultraleichtflugplatzes, des Modelplugplatzes, eines Wasserschutzgebietes und die Sicherheitsabstände zum bestehenden Windpark gegen die Errichtung von weiteren Windrädern. Die Fläche wird daher als nur bedingt geeignet eingestuft.

Die Bereiche zwischen den Ortschaften Laffeld und Pütt, zwischen Straeten und Uetterath, südlich von Waldenrath und Straeten sowie zwischen Uetterath und Randerath dagegen werden weiterhin als geeignet eingestuft. Damit weist die Stadt Heinsberg Flächen in einer Größe von insgesamt 168 Hektar im Stadtgebiet für die Windenergienutzung aus.

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