Heinsberg trägt „Oranje“ zum Koningsdag

Von: Johannes Bindels
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Orange Luftballons vor den Geschäften, Jazzklänge in der Luft, Kunst in den Läden: Zum niederländischen Koningsdag hat der Heinsberger Gewerbeverein einen Hauch von „Oranje“ in die Innenstadt gebracht. Für die Kinder der OGS der Heinsberger Sonnenscheinschule, die mit ihren bunt geschmückten Fahrrädern als Corso durch die Stadt sausten, spendierte das Eiscafé Montego zwei Kugeln Eis. Fotos: Bindels (3)/mib
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Orange Luftballons vor den Geschäften, Jazzklänge in der Luft, Kunst in den Läden: Zum niederländischen Koningsdag hat der Heinsberger Gewerbeverein einen Hauch von „Oranje“ in die Innenstadt gebracht. Für die Kinder der OGS der Heinsberger Sonnenscheinschule, die mit ihren bunt geschmückten Fahrrädern als Corso durch die Stadt sausten, spendierte das Eiscafé Montego zwei Kugeln Eis. Fotos: Bindels (3)/mib
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Orange Luftballons vor den Geschäften, Jazzklänge in der Luft, Kunst in den Läden: Zum niederländischen Koningsdag hat der Heinsberger Gewerbeverein einen Hauch von „Oranje“ in die Innenstadt gebracht. Für die Kinder der OGS der Heinsberger Sonnenscheinschule, die mit ihren bunt geschmückten Fahrrädern als Corso durch die Stadt sausten, spendierte das Eiscafé Montego zwei Kugeln Eis. Foto: Bindels (3)/mib
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Orange Luftballons vor den Geschäften, Jazzklänge in der Luft, Kunst in den Läden: Zum niederländischen Koningsdag hat der Heinsberger Gewerbeverein einen Hauch von „Oranje“ in die Innenstadt gebracht. Für die Kinder der OGS der Heinsberger Sonnenscheinschule, die mit ihren bunt geschmückten Fahrrädern als Corso durch die Stadt sausten, spendierte das Eiscafé Montego zwei Kugeln Eis. Foto: Bindels (3)/mib

Heinsberg. Die meisten Autos, die am Donnerstag in der Heinsberger Innenstadt einen Parkplatz suchten, hatten ein gelbes Nummernschild und viele Gäste in den Eiscafés plauderten niederländisch. Der Gewerbe- und Verkehrsverein Heinsberg (G+V) hatte zum niederländischen Nachbarschaftstag unter dem Motto „Oranje City Heinsberg“ eingeladen.

Bürgermeister Wolfgang Dieder (CDU) eröffnete als Schirmherr in der Volksbank Heinsberg den Ehrentag für das Nachbarland, der seit dem Jahr 2014 auch als Koningsdag bekannt ist. Die niederländische Künstlerin Miriam Vleugels aus Südlimburg wurde eingeladen, mit ihren Werken in den Schaufenstern ausgewählter G+V-Geschäfte ihr Land zu repräsentieren.

Kurt Hauser, Vorstandsmitglied der Volksbank Heinsberg, verwies bei der Begrüßung in den Räumen der Volksbank-Filiale auf den besonderen Tag, an dem der niederländische König 50 Jahre alt werde. Die Verbundenheit der Stadt zu den niederländischen Nachbarn betonte ebenfalls Peter Heinrichs als Vorsitzender des Gewerbe- und Verkehrsvereins Heinsberg.

Gelebte Nachbarschaft

Bürgermeister Wolfgang Dieder stellte heraus, dass die gelebte Nachbarschaft funktioniere. Die farbenprächtige Schmückung der Stadt dokumentiere auch den besonderen Dank an die Menschen aus dem Nachbarland, betonte Dieder. Besonders erfreue ihn das Lob aus dem Munde der Künstlerin Miriam Vleugels, die zuvor geäußerte hatte, dass sie überrascht sei, wie gut man in Heinsberg shoppen könne.

„Ich bin das dritte Mal in Heinsberg“, verriet sie dem Publikum. Insgesamt 17 Werke aus der aktuell freien Kollektion habe sie in zehn Geschäften ausgestellt. „Ich mache Auftragsarbeiten, aber die Bilder sind aus meiner freien Kollektion“, erläuterte die Künstlerin ihre großformatigen Kreationen. Sie hoffe, dass die Betrachter ihre Gefühle in den Bildern wiedererkennen würden. Die Bilder zeigen ausdrucksstarke Porträts in einer positiven, leuchtenden Farbpalette und sind noch eine Woche zu sehen. Die Bilder geben die offene und zugewandte Ausstrahlung der Künstlerin authentisch wieder. In New York und Miami werde sie zukünftig wieder längere Zeit arbeiten, verriet Vleugels dem Publikum.

Ein Hinweis, der Organisator Guenther Kleinen gefiel: Er höre gern den Namen Heinsberg in einer Reihe mit New York und Miami, sagte er. Eine weitere Ausstellung organisiert von der Lebenshilfe Heinsberg wurde im Café Samocca eröffnet. Dort zeigten Künstler mit Handicap aus Maastricht ihre Werke. Draußen auf der Straße spielte derweil eine Picollo-Jazzband aus Maaseik und 17 Kinder der OGS der Sonnenscheinschule radelten mit bunt geschmückten Rädern als Corso durch die Stadt.

Als Belohnung spendierte das Eiscafé Montego zwei Kugeln Eis. Doppelt Vanille für Alvara (10): „Lecker!“ An einigen Geschäften hingen üppige Girlanden aus Luftballons, einige Gastronomen beschrifteten ihre Angebotstafeln auf niederländisch, aber das optische Konzept überzeugte nicht jeden. An ein Kinderfest fühlte sich beispielsweise eine Heinsbergerin erinnert, die nichts vom niederländischen Feiertag wusste.

Aber das Stadtmarketing hat bereits Ideen, wie die Stadt im kommenden Jahr noch „oranjer“ leuchten könnte.

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