Heinberger Stadtmusikfest: Locker-leichtes Hörerlebnis

Von: Utz Schäzle
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Gekonnt präsentiert: Flotte und fetzige Musik war beim Frühschoppenkonzert zu hören. Fotos (2): Utz Schätzle Foto: Utz Schätzle
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Exzellente Klangkörper mit exzellenten Solisten spielten beim Stadtmusikfest in Dremmen. Foto: Utz Schätzle

Heinsberg-Dremmen. Über 300 Musikerinnen und Musiker aus dem gesamten Stadtgebiet nahmen am traditionellen Stadtmusikfest der Musikvereine der Stadt Heinsberg in Dremmen teil. Nicht weniger als acht Musikvereine und ein Spielmannszug beteiligten sich an diesem herausragenden Blasmusikereignis, das diesmal vom Musikverein St. Josef Dremmen organisiert und vorbereitet wurde.

Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Lambertus wurde das Fest feierlich eröffnet. Der Instrumentalverein St. Marien Straeten unter der Leitung von Andreas Plum brachte den Kirchenraum zum Klingen und zeigte mit seinen hervorragend gespielten festlichen Musikbeiträgen, wie Musik Menschen über Konfessionsgrenzen hinweg verbinden kann.

Klang- und schwungvoll

Begleitet von klingendem Spiel erreichte der Umzug der Musiker nach dem Gottesdienst das Festgelände an der Mehrzweckhalle. Voran das Trommler und Pfeiferkorps Dremmen gefolgt vom Instrumentalverein Kirchhoven und der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Dremmen. Klang- und schwungvoll wurden dann vor der Open-Air-Bühne einige Märsche vorgetragen, die auch zum Standardrepertoire der Heinsberger Musikvereine gehören. Es eröffneten sich Klangwelten, die das breite Musikspektrum der Musikvereine beim Stadtmusikfest eindrucksvoll darstellten.

Bevor das Frühschoppenkonzert begann, wurden zwei verdiente aktive Musiker des Musikvereins St. Josef Dremmen, Thomas Bordewin und Christian Gerhards, für 30-jährige Mitgliedschaft im Verein mit einer Ehrennadel ausgezeichnet.

Der Musikverein Uetterath unter der Leitung seines Dirigenten Claas Otto unterhielt anschließend die Besucher mit flotten, fetzigen Musikstücken und erntete so gleich zu Beginn des Stadtmusikfestes für dieses locker-leichte Hörerlebnis großen Applaus.

Danach nahm der Musikverein Waldenrath auf der Open-Air-Bühne Platz. Stefan Outjers, der neue Dirigent des großen Blasorchesters, hatte eine Programmfolge ausgewählt, die einen schönen, abwechslungsreichen und interessanten Konzertmorgen garantierte. Klassisches, Polkas, Märsche und Modernes, alles, was zu einem musikalischen Frühschoppen gehört, wurde gekonnt präsentiert. Leider fanden anfangs nur wenige Zuhörer den Weg zum Festgelände, die Vormittagsveranstaltungen des Stadtmusikfestes mit ihren tollen Beiträgen hätten mehr Besucher verdient.

Der Nachmittag begann mit einem Umzug zur Mehrzweckhalle in Begleitung aller Dremmener Ortsvereine. Der Musikverein Unterbruch und das Trommler- und Pfeiferkorps Dremmen präsentierten sich in allerbester Spiellaune. So konnte der beschwingte Konzertnachmittag bei strahlendem Sonnenschein und dann auch mit vielen Besuchern aus dem gesamten Stadtgebiet beginnen. Bei dem bunt gemischten Repertoire von der traditionellen, über die konzertante Blasmusik bis hin zu modernen Stücken war für jeden Geschmack etwas dabei.

Musikalische Leckerbissen

Zunächst musizierte der Instrumentalverein Karken unter der Leitung von Mark Partouns auf der Open-Air-Bühne. Die Musikerinnen und Musiker aus Karken hatten gleich mehrere musikalische Leckerbissen mitgebracht. Das Spektrum reichte von der Operetten-Ouvertüre „Leichte Kavallerie“ bis hin zu exzellent dargebotenen Solovorträgen.

Der Musikverein St. Josef Horst präsentierte unter der Leitung von Kai Stoffels zum Abschluss des Festes neben Ausschnitten aus dem Programm des Frühjahrskonzertes mit dem Thema „Very British“, auch neu einstudierte Stücke. Flott und unterhaltsam stimmten die Musikerinnen und Musiker auch moderne Töne an, ganz zur Freude der begeisterten Zuhörer.

So fand eine gelungene Demonstration heimischer Blasmusik und somit ein erfolgreiches Stadtmusikfest 2016 ein klangvolles Ende.

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