Heimatverein ist fest mit dem Leben in der Stadt verbunden

Von: Johannes Bindels
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Sepp Becker (r.) mit den geehrten Mitgliedern Hermann-Josef Basten, Willi Sulke, Walter Brehl, Josef Wienands, Hans-Dieter Russell, Maria Kremers, Elisabeth Frenken, Maria Hasert, Walter Windeln, Leonie Lindemann, Dr. Paul Renner und Karl-Heinz Geiser. Foto: Bindels

Wassenberg. Der Heimatverein Wassenberg hatte zur Mitgliederversammlung eingeladen, und 60 Teilnehmer sorgten für eine eindrucksvolle Kulisse. In den Berichten des Vorstandes konnten die Anwesenden das erfolgreiche Arbeiten eines lebendigen Vereins nachvollziehen.

Der Ausblick auf die geplanten Aktivitäten für das Jahr 2014 zeigte, wie verbunden der Verein mit dem Leben in der Stadt Wassenberg ist. „Das Haus ist wieder voll“, begrüßte der Vorsitzende Sepp Becker die Teilnehmer und Bürgermeister Manfred Winkens sowie den Ehrenvorsitzenden Karl-Heinz Geiser. In seinem Rückblick hob der Vorsitzende mit den Mehrtagesfahrten, der Waldreinigungsaktion in Zusammenarbeit mit der KAB und den Stadtführungen nur einige der zahlreichen Aktivitäten im Stadtgebiet hervor.

„Dass die Stadtführungen von den Bürgern und Touristen sehr gut angenommen werden, zeigen die mehr als 2000 Teilnehmer im Jahr 2013“, so Becker. Er dankte Therese Wasch für ihre bekannten Themenführungen, die daran erheblichen Anteil haben. Zudem wies er auf die Wanderungen auf den Premiumwanderwegen mit den Bürgermeistern der Stadt Wassenberg und der Gemeinde Roerdalen hin.

Mit den drei Arbeitskreisen „Jüdisches Leben in Wassenberg“, „Religiöse Monumente und Wegkreuze“ und der „Geschichtlichen Arbeitsgruppe“ habe sich eine gute Struktur für die Arbeit des Heimatvereins bewährt. Mit den ergänzenden kulturhistorischen Spaziergängen habe man eine Form gefunden, den Menschen die Heimat lebendig vorzutragen. „So werden Kirchen als Gebetshäuser im Stadtgebiet besucht, aber auch die Moschee, von der nur wenige wissen, dass ein solches Gebetshaus auch in Wassenberg besteht“, ergänzte Becker seine Informationen. An den Samstags- und Mittwochswanderungen nähmen jeweils mehr als einhundert Interessierte teil.

Das Vorstandsmitglied Walter Brehl ergänzte die Beispiele für die erfolgreiche Arbeit des Heimatvereins durch den kurzen Bericht zu den von ihm geführten Radwanderführungen im Zeitraum Mai bis Oktober. Angesichts des solide im inhaltlichen wie finanziell gesichert und geprüft arbeitenden Vereins erfolgte die Entlastung des Vorstandes.

Mit der Aufstellung von sechs Panoramatafeln am Fuße des Bergfrieds im Laufe des Jahres werde das Engagement des Vereins im heimatkundlichen Bereich sichtbar. Erste Entwürfe, die den Rundblick vom Bergfried zeigen, erhielten die Teilnehmer schon am Versammlungsabend. „Der Verein lebt von der Unterstützung in der Bevölkerung“, begann Becker einen weiteren Programmpunkt der Versammlung. „Und eine jahrzehntelange Mitgliedschaft ist dafür das beste Zeugnis“, sagte der Vorsitzende.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Karl-Heinz Geiser, Walter Windeln, Willi Sulke und Josef Wienands geehrt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Hermann-Josef Basten, Maria Hasert, Leonie Lindemann, Dr. Paul Renner und Dr. Hans-Dieter Russell geehrt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft Maria Kremers und für 20 Jahre Elisabeth Frenken. Eine besondere Urkunde erhielt Walter Brehl, denn seit inzwischen zehn Jahren veranstaltet er seine Radwanderführungen.

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