Heimatverein der Erkelenzer Lande legt neuen Band der Schriftenreihe vor

Von: Helmut Wichlatz
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Hochinteressanter Ort: Die Erforschung des ehemaligen Kreuzherrenklosters steht noch am Anfang. Foto: Stefan Klassen
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Band 27 ist fertig: Günther Merkens (l.) und Theo Görtz vom Heimatverein. Foto: C. Krocker

Erkelenz. Das kann sich sehen und lesen lassen - und zwar in gewohnt hoher Qualität: Der Heimatverein hat den mittlerweile 27. Band seiner Schriftenreihe zur Geschichte der Erkelenzer Lande fertiggestellt.

Diesmal ist es eine Sammlung von Vorträgen, die im Frühjahr anlässlich einer wissenschaftlichen Tagung auf Hohenbusch gehalten wurden. Die Veranstaltung fand auch überregional Anerkennung. Namhafte Wissenschaftler aus ganz Deutschland hielten Vorträge zum ehemaligen Kloster und seiner umfangreichen Bibliothek.

Dabei handelt es sich nun um eine Auswahl, wie der Vorsitzende des Heimatvereins der Erkelenzer Lande, Günther Merkens, bei der Vorstellung des Bandes in den Räumen des Stadtarchivs betonte. Da die Erforschung der Geschichte und Bedeutung Hohenbuschs als Kloster noch am Beginn steht, hoffe der Heimatverein, mit dieser Publikation einen Beitrag zu leisten.

Spuren von Mönchen

Der Band enthält auch Darstellungen von Originalhandschriften aus der Klosterbibliothek und von sakralen Gegenständen, die im klösterlichen Gebrauch waren und die Säkularisierung überstanden haben. Merkens dankte allen Beteiligten für ihre Beiträge, den Herausgebern Professor Dr. Ralf Georg Czapla und dem Theologen Harald Horst sowie Willi Wortmann, der wie immer für die Gestaltung zuständig war.

Die Aufsätze vermitteln ein Bild über das Leben im Kloster und die Bedeutung Hohenbuschs in den verschiedenen Epochen. Matthias Dall´Asta hat die handschriftlichen Kodizes in der Kölner Diözesanbibliothek untersucht und ist dort auch auf Spuren von Mönchen gestoßen, die als Kopisten gearbeitet und so ihre persönlichen Spuren bis in die Neuzeit hinein hinterlassen haben.

Dass die Hohenbuscher Klosterbibliothek sicher kein Schauplatz für „Kuttenkrimis“ gewesen ist, stellen die beiden Herausgeber Ralf Georg Czapla und Harald Horst in ihrem Beitrag über das Kreuzherrenkloster und seine umfangreiche Bibliothek klar. Frank Körfer hat in seinem Beitrag über „das schönste Mönchskloster im Jülicher Land“ die Geschichte des Klosters anschaulich zusammengefasst.

Dank an Heinz Küppers

In „Zuneigung und Dankbarkeit“ gewidmet ist das Buch dem Vorsitzenden des Fördervereins Hohenbusch, Heinz Küppers. Ihn könne man getrost als Motor und treibende Kraft hinter der Entwicklung ansehen, die Hohenbusch in den vergangenen 30 Jahren genommen hat, seit es durch Kauf in den städtischen Besitz überging, heißt es.

Heinz Küppers sei mit großem Einsatz auch darum bemüht, das Andenken an die klösterliche Geschichte des späteren Gutshofes weiter zu bewahren und in die heutige Nutzung Hohenbuschs einzubinden.

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