Heimatverein der Erkelenzer Lande erhält Dankschreiben

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Geschichtsträchtiger Ort der herausragenden interdisziplinären Tagung 2014: das ehemalige Kloster Haus Hohenbusch. Foto: S. Klassen

Erkelenz. Das Lob kommt von höchster Stelle: Dem Heimatverein der Erkelenzer Lande sind nach der Vorstellung seines Bandes 29 der Schriftenreihe „Heimat in Literatur, Kultur und Sprache“ Ende vorigen Jahres zwischenzeitlich zwei interessante und für die Arbeit der Heimatforscher wichtige Dankschreiben zugesandt worden.

In seinem mehr als 200-seitigen Buch dokumentiert der Heimatverein die interdisziplinäre Tagung, die im November 2014 im Kreuzherrenkloster Hohenbusch in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Helmut Brall-Tuchel zum gleichnamigen Thema mit dem Untertitel „Annäherung an einen problematischen Begriff“ veranstaltet wurde.

Das Bundespräsidialamt erklärt durch Frau Prof. Dr. Julia Helmke, dass Bundespräsident Joachim Gauck seit Beginn seiner Amtszeit das Thema „Sich-Beheimatet-Fühlen“ zu einem seiner Schwerpunkte gemacht habe – gerade auch aufgrund der aktuellen Themen Migration und Integration. Das Präsidialamt hebt hervor, dass es Prof. Dr. Brall-Tuchel und dem Heimatverein gelungen sei, das „große“ Thema Heimat lokal und regional zu verankern. Der Band 29 der Schriftenreihe werde in Berlin als ein hilfreiches Nachschlagewerk in bewegten Zeiten bewertet, heißt es aus dem Bundespräsidialamt.

Prof. Dr. Anja Steinbeck, Rektorin der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, hebt in ihrem Schreiben an Prof. Dr. Brall-Tuchel und den Heimatverein hervor, dass das komplexe Thema durch die interdisziplinäre Herangehensweise in Erkelenz methodisch hervorragend aufgearbeitet worden sei. Die Hochschulrektorin stellt besonders die im Rahmen der Tagung im November 2014 praktizierte Kooperation zwischen der dialogorientierten Wissenschaft und einem engagierten Heimatverein heraus.

Günther Merkens, Vorsitzender des Heimatvereins, sieht die Schreiben aus Berlin und Düsseldorf als „Anerkennung, Motivation und ein Ansporn für den Vorstand und die Mitglieder unseres Heimatvereins, dem größten seiner Art im Kreis Heinsberg“.

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