Heinsberg - Heike Northemann ist neue Geschäftsführerin des G&V

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Heike Northemann ist neue Geschäftsführerin des G&V

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Geschäftsführerin der HeinsbergCard und des Gewerbevereins: Heike Northemann. Foto: mib

Heinsberg. „Sie hat die Brille des Handels auf“, schwärmt Peter Heinrichs, erster Vorsitzender des Heinsberger Gewerbe- und Verkehrsverein (G&V), von der „Neuen“. Was natürlich nicht ganz stimmt, denn Heike Northemann trägt keine Brille. Mit dem Handel allerdings kennt sich die 47-Jährige aus. Viele Jahre hat sie bei dem Großunternehmen Woolworth gearbeitet, zuletzt als Geschäftsleiterin von fünf Läden in Frankfurt.

 Der Tag, an dem die Einzelhandelskette Insolvenz anmeldete, war genau der Tag, an dem sie in Mutterschutz ging.

Ihre Tochter Nora ist inzwischen acht Jahre alt und Heike Northemann wohnt schon lange nicht mehr in Frankfurt, sondern wieder in Heinsberg. Der Stadt, in der sie geboren ist. „Ich bin ein echter ,Puddingsmänn‘“, sagt sie.

So ganz neu ist sie im Gewerbeverein nicht. Sie ist seit 2014 Geschäftsführerin der HeinsbergCard und gehört dem Vorstand des Gewerbevereins an. Als sie jetzt von diesem zur neuen Geschäftsführerin gewählt wurde, hat sie sich natürlich ihrer Stimme enthalten. Die wurde auch nicht benötigt – die Wahl verlief einstimmig. So viel Harmonie war der G&V zuletzt nicht gewohnt. Im Juli war Peter Strübig nach einem Jahr Arbeit von seinem Geschäftsführerposten zurückgetreten.

Heike Northemann, die dafür gesorgt hat, dass es inzwischen 5100 Inhaber der HeinsbergCard gibt, tritt gelassen in die Fußstapfen ihrer männlichen Vorgänger. Sie freut sich auf ihre neue Aufgabe, allerdings musste Peter Heinrichs vorher ein wenig Überzeugungsarbeit leisten, denn sie ist inzwischen Mutter zweier Kinder und muss Familie und Beruf unter einen Hut bringen.

Lange To-do-Liste

Seit dem 1. September arbeitet sie sich in die Abläufe des Vereins ein. Dazu gehört neben der Organisation von Stadtfesten an verkaufsoffenen Sonntagen auch, dass die Straßenweihnachtsbeleuchtung die notwendigen Prüfstempel bekommt. So etwas fällt den Kunden kaum auf, gehört aber dazu.

Ihre To-do-Liste für die nächsten Monate ist lang: Der Weihnachtswintermarkt, der in diesem Jahr noch größer wird, wird geplant. Die Beschilderungen für die weniger frequentierten Bereiche der Innenstadt sollen bald aufgestellt werden. Die Aufkleber, die Kunden darauf hinweisen, dass es in Heinsberg die „Zehn-Minuten-Frei-Parken“-Taste gibt und wie sie funktioniert, kleben schon. Aber der G&V will auch das Jahresparkticket für HeinsbergCard-Besitzer einführen. Dafür muss noch die Stadt mit ins Boot geholt werden. Auch freies W-Lan soll Kunden locken. „Es kommt“, sagt Heinrichs. „Noch in diesem Jahr. Vielleicht schon nächsten Monat.“

„Man wird sagen: Seit Frau Northmann da ist, hat sich was verändert in der Stadt“, da ist sich Günter Kleinen, zuständig fürs Marketing des G&V, sicher.

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