Hückelhoven - Haus Schnorrenberg ist ein Ort der Integration

Haus Schnorrenberg ist ein Ort der Integration

Von: koe
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Ein Gastgeschenk überreichte Ordensvertreter Thomas Hoff (rechts) an Mitarbeiterin Stephanie van Daal und Geschäftsführer Martin Minten zum 20. Jubiläum von Haus Schnorrenberg. Foto: Koenigs

Hückelhoven. „Wer vor 20 Jahren den Mut hatte, Haus Schnorrenberg zu errichten, der hatte Pioniergeist“, sagte der Geschäftsführer Martin Minten von der Kasper ViaNobis GmbH. Das Jubiläum wurde jetzt im Hotel am Park im Rahmen eines Festaktes gefeiert.

Mit der Gründung von Haus Schnorrenberg hatte die Pfarrgemeinde Sankt Lambertus Hückelhoven vor 20 Jahren den Grundstein für die Integration von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft gelegt.

In 27 Einzelapartements können Menschen mit Behinderung bis auf den heutigen Tag ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben und Wohnen in den eigenen vier Wänden führen. Insgesamt 36 Bewohner zwischen 21 und 63 Jahren fühlen sich dort wohl.

Sie werden betreut von einem Mitarbeiterteam der Eingliederungshilfe „ViaNobis“, einem professionellen Team, das sich die Integration der Bewohner von Haus Schnorrenberg in die Pfarrgemeinde und den Ort Hückelhoven als ein wesentliches Ziel gesetzt hat. An der Gestaltung des Zusammenlebens teilzunehmen und Verantwortung für Gemeinschaft übernehmen zu können, wird als ein weiteres Ziel deklariert.

Die Teilhabe am Arbeitsleben, am „normalen Leben“, „normalen Wohnen“ und „normalen Freizeitaktivitäten“ wird angestrebt. Bei allem gilt der Grundsatz: „So viel Selbstständigkeit wie möglich, soviel Hilfe wie nötig.“

Martin Minten konnte zu Beginn der Feier neben Bürgermeister Bernd Jansen die Vertreter des Kirchenvorstandes, die Mitglieder des Arbeitskreises „Haus Schnorrenberg“, die Vertreter der „Dernbacher Gruppe“, Bewohner und ehemalige Bewohner von Haus Schnorrenberg sowie zahlreiche Mitarbeiter und weitere Gäste begrüßen. Begrüßt wurden die Festaktgäste auch von der Bewohnerin Monika Derichs und der Mitarbeiterin Stephanie van Daal.

Grußworte sprach die Provinzrätin Schwester Patricia Stümper von „Arme Dienstmägde Jesu Christi“.

Einen Impulsvortrag über „Eingliederungshilfe“ hielt Arnold Schweden von der Leitung ViaNobis. Im Mittelpunkt des Jubiläums stand jedoch eine Talkrunde mit Bewohnern von Haus Schnorrenberg, ehrenamtlichen Mitarbeitern und Fachleuten aus der Eingliederungshilfe zum Thema „Inklusion: gestern-heute-morgen“. Es diskutierten die Klienten Hildegard Blumenrath, Marlon Erler und Heike Regner mit Arnold Schweden von der Leitung der Eingliederungshilfe und Bruno Bürger vom Arbeitskreis „Haus Schnorrenberg“. Es wurde deutlich, dass die Grundhaltung von vor 20 Jahren, die Integration von Menschen mit Behinderung voranzutreiben, heute die Basis für die aktuell geforderte Inklusion bildet.

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