Erkelenz - Haus Hohenbusch: Neues Glanzstück überm Eingang

Haus Hohenbusch: Neues Glanzstück überm Eingang

Von: Christian Bosten
Letzte Aktualisierung:
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In der Eingangshalle von Haus Hohenbusch: Zwei Mitarbeiter der Firma Oidtmann bei den letzten Montagearbeiten am neuen Wappenfenster. Foto: C. Bosten

Erkelenz. Heinz Küppers strahlte mit der Sonne um die Wette. Der Vorsitzende des Fördervereins von Haus Hohenbusch hatte allen Grund dazu, stolz zu sein, denn die neue Bleiverglasung mit dem Wappen des alten Kreuzherrenklosters ziert ab sofort die Südseite in der Eingangshalle des Herrenhauses. „Es scheint, als wäre das Fenster schon immer an diesem Platz gewesen“, so Küppers.

Doch bevor das neue Glanzstück von Hohenbusch eingesetzt werden konnte, stand viel Arbeit auf dem Plan. Im April des vergangenen Jahres wurde damit begonnen, die zugemauerte Fläche über der Süd-Tür zu demontieren. Zu diesem Zweck wurden die Steine entfernt, um das Fenster einzusetzen.

Beim Blick auf die Geschichte des Herrenhauses kann man laut Fördervereinsmitglied Heinz Lennartz davon ausgehen, dass in früherer Zeit an gleicher Stelle ein Fenster war. Die neu eingerichtete Bleiverglasung bildet nun ein Pendant zum gegenüberliegenden Fenster über der Eingangstür. Damit erstrahlt der Eingangsbereich nun in vollem Glanz.

Unterstützt wurde das ehrgeizige Projekt des Fördervereins vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit 3000 Euro. Für die Erstellung der neuen Bleiverglasung war die Firma Oidtmann aus Linnich verantwortlich.

Bei der näheren Betrachtung des Wappens ist die Rur als blaues Flussband zu erkennen. Die darüber angelegten blauen Quadrate mit Rautenmuster sollen die drei Wassermühlen Baal, Doverhahn und Ratheim symbolisieren. Der darunter dargestellte grüne Hügel mit Reisig steht für den Land- und Waldbesitz. In höchster Position ist das Zeichen des Ordens angebracht, das bei Sonneneinstrahlung senkrecht rot und waagerecht silbern leuchtet.

Neben dem neuen Fenster mit Wappen sind die Türanlage und die Mauern instand gesetzt worden. Neuer Blickfang im sonnendurchfluteten Eingangsbereich ist ein restaurierter Kronleuchter, der die Bedeutung der neu geschaffenen Fluratmosphäre noch einmal unterstreichen soll.

Heinz Küppers bietet nun Interessierten die Möglichkeit, sich ein Stück des ehemaligen Kreuzherrenklosters nach Hause zu holen. 50 farbige Kacheln, auf denen das Wappen von Hohenbusch abgebildet ist, sind ab sofort beim Vorsitzenden des Fördervereins zum Preis von zehn Euro zu erwerben (Telefon 02431/5536).

Weitere Vorhaben

Mit dem Kauf wird der Förderverein unterstützt, der auch in diesem Jahr weitere Vorhaben rund um Haus Hohenbusch umsetzen wird. In der Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 20. Februar, um 19.30 Uhr werden weitere Details bekannt gegeben.

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