Haus Basten zeigt Fotos von Hans-Josef Jansen

Von: gs
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Unter dem Titel „Kreis Heinsberg – Im Glanz der Scheinwerfer“ stellt Hans-Josef Jansen seine Fotografien im Haus Basten in Geilenkirchen aus. Foto: Georg Schmitz

Kreis Heinsberg. Es sind schöne Bilder - schön, weil sie markante Gebäude in der Dämmerung in ­einem prägnanten Licht erstrahlen lassen. „Kreis Heinsberg - Im Glanz der Scheinwerfer“ lautet der Titel der Ausstellung mit Fotos von Hans-Josef Jansen, die noch bis zum 15. Dezember in der Galerie im Geilenkichener Haus Basten zu sehen ist.

60 großformatige Fotografien zeigen von Scheinwerferlicht angestrahlte historische Bauwerke aus den Städten und Gemeinden des Kreises. Dabei legte der in Heinsberg beheimatete Fotograf Wert auf das Zeitfenster der Dämmerung, der „blauen Stunde“, was besonders der einprägsamen und besinnlichen Stimmung zugutekommt. „Die Ausstellung passt vom Licht her in die Jahreszeit“, bemerkte Geilenkirchens Bürgermeister Thomas Fiedler trefflich. Es gebe in jedem guten Foto ein Momento. Fiedler: „Hier, bei Hans-Josef Jansen, ist es das Einfangen einer ganz bestimmten Lichtphase.“

Die „Blaue Stunde“ habe schon zahlreiche Künstler, Romantiker und Fotografen inspiriert und fasziniert, so Fiedler weiter. „Die Blaue Stunde ist für die Fotografie sozusagen die Goldene Stunde, da durch den tiefen Sonnenstand ein besonders weiches Licht erzeugt wird“, wusste der Bürgermeister zu berichten. Geduld und technische Souveränität des Fotografen seien für derartige Aufnahmen gefragt. Beim Betrachten der Bilder würden die Besucher feststellen, dass sie die Örtlichkeiten womöglich noch nie auf so eindrucksvolle Weise wahrgenommen hätten.

„Zum ­ersten Mal präsentiert Hans-Josef Jansen heute den gleichnamigen Bildband mit den Ergebnissen seines fotografischen Schaffens“, freute sich Thomas Fiedler. Das jetzt erschienene Buch „Kreis Heinsberg – Im Glanz der Scheinwerfer“ sei im Haus Basten erstmals käuflich zu erwerben und werde ab sofort auch in Buchhandlungen erhältlich sein (128 Seiten mit über 220 Bildern zum Preis von 19,90 Euro).

Es sei ihm eine Ehre, in der ­„Guten Stube“ auszustellen zu dürfen“, ergriff Jansen das Wort. Es gebe immer nur ein kleines Zeitfenster zwischen Tag und Nacht, oftmals nur von Minuten, in dem die Sehenswürdigkeiten im Einklang mit Dämmerung und eingeschaltetem Scheinwerferlicht in derartiger Stimmung abgelichtet werden könnten. Jansens Dank galt besonders den Besitzern der Bauwerke, die durch ihre Unterstützung zum Erfolg beigetragen hätten. Das erste Buchexemplar schenkte er Bürgermeister Thomas Fiedler.

„Als Hobby habe ich Anfang der 80er-Jahre mit dem Fotografieren begonnen, meine erste Kamera war eine Minolta XD 5“, blickte Jansen zurück. Mal habe er hier, mal da fotografiert, es sei immer mehr geworden. Später sei er dem Fotoclub ­Hückelhoven beigetreten, dessen Vorsitzender er von 1994 bis 2008 war. Seit 1990 ist Jansen Mitglied im Verband für Fotografie. Dank einer Vielzahl von Gruppenausstellungen mit dem Fotoclub sowie einem Dutzend Einzelausstellungen hat sich der hauptberufliche Diplom-Vermessungsingenieur einen guten Namen als Fotograf geschaffen.

Heute arbeitet Jansen mit einer Canon 40D und schafft auch ohne Vollformatsensor hervorragende Fotografien.

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