Sprachförderprojekt für Kinder an der Hauptschule Hückelhoven

Hauptschule Hückelhoven: Flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen

Letzte Aktualisierung:

Hückelhoven. Ein Sprachcamp für Flüchtlingskinder und für Kinder mit Migrationshintergrund im Alter von 10 bis 16 Jahren ist in der Hauptschule Hückelhoven veranstaltet worden.

Das Projekt wurde ermöglicht durch das Engagement der Hauptschule und die finanzielle Unterstützung durch Spenden der Flüchtlingspaten Hückelhoven, Pax Christi mit dem Projekt „Lernen leicht gemacht“ und der Stadt Hückelhoven. Die Resonanz war in diesem Jahr so groß, dass 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu verzeichnen waren.

Gestartet wurde immer mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach folgten unterschiedliche, teils spielerische Angebote der Sprachförderung. Dabei wurde nicht nur das Frühstück, sondern auch das Mittagessen selbst zubereitet. Es wurde zusammen gekocht, gespült und aufgeräumt.

„Dies kam bei den Kindern und Jugendlichen sehr gut an“, bilanzieren die Organisatoren. Ein Höhepunkt war die Zubereitung von Pizza im Steinofen: Feuer machen und das Abbacken der Pizza war ein ganz besonderes Erlebnis.

Unterschiedliche Bedürfnisse

Die Betreuung, Auswahl und Umsetzung der einzelnen Angebote wurde von sechs Lehrern der Hauptschule übernommen. Somit konnte flexibel auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingegangen werden. Drei Oberstufenschüler, die im Projekt „Lernen leicht gemacht“ tätig sind, unterstützten alle Aktionen tatkräftig.

Viel Spaß machte allen Teilnehmern ein Ausflug zur Naturschutzstation Haus Wildenrath. Dort gab es einen Rundgang auf dem Hofgelände und das Kennenlernen der Tiere. Es wurden Apfelsaft und Butter hergestellt und das Mittagessen gemeinsam zubereitet. Die Fahrt- und Verpflegungskosten wurden von Seiten der Naturschutzstation übernommen.

Am letzten Tag fand eine kleine Abschlussfeier statt, zu der die Eltern eingeladen wurden. Eine Trommeldarbietung sowie der Gesang von drei Teilnehmerinnen, die von einer Band, die sich in der Woche durch die Begleitung eines Lehrers gebildet hatte, begeisterten die Zuhörer. Die Schülerinnen präsentierten selbst gestaltete Stellwände mit Fotos der Aktivitäten aus der ganzen Woche.

„Die Aktionswoche kam bei allen Beteiligten sehr gut an. Es wurde spielerisch viel gelernt und zahlreiche Erfahrungen gesammelt, und unter den Teilnehmern sind darüber hinaus neue Freundschaften entstanden“, heißt es in der Bilanz der Organisatoren.

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