Hartz-IV-Klagen in Aachen relativ selten

Von: wos
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Aachen. Mit einer Steigerungsrate von nur rund vier Prozent im Jahr 2008 bei Klageeingängen, die die sogenannte Grundsicherung der Bürger (Hartz IV) betreffen, nehme das Aachener Sozialgericht eine Sonderstellung im Vergleich zu anderen Gerichtsorten ein, hieß es auf der Jahrespressekonferenz des Gerichts.

Im Land dagegen betrage die Steigerung 22,8 und im Bund sogar 28 Prozent.

Der Sprecher des Sozialgerichts, Michael Wolff-Dellen, bezeichnete den moderaten Zuwachs im Gerichtsbezirk Aachen (Heinsberg, Düren und Aachen) als regionale Besonderheit und lobte in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit mit den „Argen”.

Jene Zusammenschlüsse der Gemeinden und der Bundesagentur für Arbeit, die die Hartz-IV-Anträge bearbeiten, hätten die seit 2005 in verschiedensten Entscheidungen konkretisierte Rechtsprechung „positiv umgesetzt”, bekräftigte Präsidentin Cornelia Kriebel. Die 13 Aachener Richter haben 2008 rund 5200 Verfahren abgeschlossen.
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