Händels „Messias“ gleich zweimal in der Region zu hören

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Kantor Bernd Godemann (r.) und Jugendmusikschulleiter Theo Krings (l.) freuten sich, dass die Vorstände der Raiffeisenbank Heinsberg, Klaus-­Dieter Kroll (2. v. r.) und Thomas Giessing, erneut grünes Licht für die ­Unterstützung ihres musikalischen Großprojektes gegeben haben.

Kreis Heinsberg. Mit zwei Aufführungen des Händel-Oratorium „Der Messias“ wird in der Region am Samstag, 26. Januar, und Sonntag, 27. Januar, ein besonderer musikalischer Leckerbissen geboten. Mit diesen Konzerten setzen der Kammerchor Heinsberg (Chor der Jugendmusikschule Heinsberg) und der Kirchenchor St. Marien Geilenkirchen die erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre unter der Leitung von Kantor Bernd Godemann fort, die bisher in den Aufführungen von Brahms´ „Ein deutsches Requiem“ sowie Mendelssohns „Elias“ ihre Höhepunkte fand.

Für die jetzt anstehenden Aufführungen konnte mit dem holländischen Barockorchester Sinfonia Delft wieder ein Orchester der Spitzenklasse gewonnen werden. Die Solistenparts übernehmen die Sopranistin Claudia Couwenbergh (Schinnen), die Altistin Hanna Kopra (Stockholm), der Tenor Immo Schröder (Stockholm) sowie der Bass Guido Janssen (Maastricht).

Händel schuf sein sicher bekanntestes Werk im August und September 1741 innerhalb der atemberaubend kurzen Zeitspanne von nur 24 Tagen. Seit der Uraufführung erfreut es sich ungebrochener Popularität und ist zu einem der bekanntesten und beliebtesten Oratorien der Musikgeschichte geworden. Die drei Teile des Oratoriums umfassen die gesamte christliche Heilsgeschichte von den alttestamentlichen Prophezeiungen über Geburt, Kreuzestod und Auferstehung Jesu Christi bis hin zur endzeitlichen Erfüllung der Prophezeiungen. Das berühmte „Halleluja“ veranlasste einst den englischen König gar dazu, sich spontan von seinem Thron zu erheben. Seitdem lauscht das englische Publikum diesem Stück meist im Stehen.

Um solche Schwergewichte der Musikliteratur trotz des großen Aufwandes realisieren zu können, kooperieren die Chöre von St. Marien und der Jugendmusikschule seit Jahren eng. Über mehr als ein Jahr haben sich diesmal die gemeinsamen Probenarbeiten gezogen. Zur Überwindung der neben den künstlerischen auch beachtlichen organisatorischen und finanziellen Herausforderungen eines solchen Projektes hat sich mit der Raiffeisenbank Heinsberg, dem Verein zur Förderung der Kirchenmusik in Geilenkirchen und weiteren treuen Unterstützern wie Toni Stumpf über Jahre eine inzwischen eingespielte engagierte Fördergemeinschaft gebildet.

„Für uns ist es ganz wichtig, solche außergewöhnlichen Projekte zu fördern“, erklärten die Vorstandsmitglieder der Raiffeisenbank Heinsberg, Klaus-Dieter Kroll und Thomas Giessing, „und wir freuen uns schon jetzt darauf, die Akteure nicht nur finanziell, sondern auch an beiden Konzerttagen mit unserem Applaus zu unterstützen.“

Ebenfalls inzwischen gute Sitte bei den Kooperationskonzerten sind die kompetent geführten Vorträge zur Einführung in das zur Aufführung anstehende Werk. In diesem Jahr bietet eine Veranstaltung mit dem Musikwissenschaftler Thomas Gottschalk die Möglichkeit, sich mit Händels Meisterwerk vertraut zu machen. Diese findet am Dienstag, 15. Januar, um 20 Uhr im Pfarrsaal St. Marien in Geilenkirchen statt und ist kostenlos zugänglich.

Tickets für die Konzerte am Samstag, 26. Januar, um 20 Uhr in der Kirche St. Marien Geilenkirchen und am Sonntag, 27. Januar, um 17 Uhr in der Kirche St. Nikolaus Waldenrath sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen in Heinsberg und Geilenkirchen, im Pfarrbüro von St. Marien, bei der Jugendmusikschule Heinsberg sowie in allen Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Heinsberg erhältlich.

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