Haarener Trommler- und Pfeiferkorps setzt auf Nachwuchs

Von: WiSch
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Jugendliches Engagement und langjährige Verbundenheit würdigte Kassierer Markus Nießen (hinten links) anlässlich der Generalversammlung. Geehrt wurden (v.l.) Pia van Crüchten, Kassierer Markus Nießen, Sophia Fuchs, Sebastian Busch, Jana de Vos und Felix Rombey. Foto: Wilfried Schröders

Waldfeucht-Haaren. Musikalisches Talent in der Vielseitigkeit moderner Spielmannsmusik und die Erfahrung einer lebendigen Gemeinschaft, die vom jugendlichen Engagement und der Erfahrung des Alters lebt – das zeichnet die Spielleute des Haarener Trommler- und Pfeiferkorps auch im 95. Jahr des Korpsbestehens aus.

„Ab dem 10. September beginnen wir eine neue Grundausbildung für Interessierte Kinder und Jugendliche“, sagt Andrea Jäger, stellvertretende Vorsitzende des Korps. „Neun Jahre alt sollten die Kinder schon sein“, so Jäger weiter.

Der Grund: Sind die Kinder jünger, sind die Fingerabstände regelmäßig noch nicht groß genug, die nötigen Griffe auf der Querflöte ausführen zu können. Bei der Marschtrommel beziehungsweise der Lyra kommt das Eigengewicht des Instrumentes hinzu. „Bei Interesse, an der Marschtrommel ausgebildet zu werden, können später weitere Rhythmusinstrumente hinzukommen“, so Markus Beiten, Vorsitzender des Korps.

Daneben bildet das Korps traditionell an der vielseitig einsetzbaren Querflöte aus. Nach der entsprechenden Erfahrung wechseln die Spielleute später gerne zur Piccolo- beziehungsweise Konzertflöte, alternativ aber auch zur Lyra oder dem Marimbaphon.

„Zweimal wöchentlich wird geprobt“, betont Kassierer Markus Nießen, „bei einem Aktiven lernen sie Instrumentenhaltung, Ansatz und Grifftechnik, samstags proben die Jugendlichen gemeinsam unter Leitung von Michael Pelzer“, einem studierten Musiker. „Begonnen wird hierbei mit Rhythmik, Gehörbildung, Musiktheorie und natürlich dem Zusammenspiel in der Gruppe“, so Nießen weiter.

„Ziel der Ausbildung ist schließlich“, so Vorsitzender Markus Beiten, „dass die Kinder nach gut einem Jahr die ersten Auftritte mitbewältigen können.“ Um Uniformierung und Instrumentengestellung kümmert sich übrigens das Korps. Neben dem Musizieren ist dem gut 35-köpfigen Korps die Gemeinschaft der Spielleute wichtig. Teil eines Ganzen zu sein, das prägt engagierte Jugendliche.

Bei der Generalversammlung würdigte das Korps das langjährige Engagement von sieben Spielleuten. Seit zehn Jahren gehören die Flötisten Sebastian Busch, Pia van Crüchten, Sophia Fuchs, die zudem als Jugendvertreterin im Vorstand aktiv ist, und Jana des Vos sowie Felix Rombey, der die Marschtrommel rührt, dem Korps an. Bereits seit 25 Jahren gehören die Konzertflötistin Karin Reißen und seit 30 Jahren Guido Majewski zu den Aktiven des Korps.

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