Heinsberg-Grebben - Grundschule Grebben: Wasser ist das Hauptproblem

Grundschule Grebben: Wasser ist das Hauptproblem

Von: Rainer Herwartz
Letzte Aktualisierung:

Heinsberg-Grebben. Klarheit soll geschaffen werden, meint die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Heinsberg. Im Zuge der Debatten und Beschlüsse um die Grundschulschließungen in der Stadt sei „immer wieder in zahlreichen Diskussionen über den Zustand der Grundschule Grebben geredet worden“.

Daher bitten die Sozialdemokraten den Bürgermeister nun höchst offiziell, in der nächsten Ratssitzung am 13. April einige Fragen zu beantworten, die ihnen auf den Nägeln brennen.

Baulicher Zustand

So soll zum Beispiel geklärt werden, wie der gesamtbauliche Zustand der Grundschule derzeit ist. Auch möchte die SPD wissen, wie oft interne Gutachten durch die Stadt zum Zustand der Grundschule Grebben vor allem im Bereich der Grundwasserproblematik stattfinden. Überdies interessiert die Sozialdemokraten, was die Ergebnisse der internen Gutachten für den Zeitraum der letzten 24 Monate beinhalten und welche Maßnahmen aus den internen Gutachten abgeleitet wurden. „Wie hoch waren die Kosten für die Maßnahmen?“, lautet eine weitere Frage.

Noch bevor Bürgermeister Wolfgang Dieder in der nächsten Ratssitzung zu den Fragen der SPD detailliert Stellung nehmen wird, lässt er auf Nachfrage unserer Zeitung wissen, dass dem Rat ja seit Ende letzten Jahres bereits eine Handlungsempfehlung im Hinblick auf die Grundschule in Grebben vorliege.

„Aufgrund des Gutachtens von Prof. Dr. Michael Fastabend sollten keine Mittel mehr zum Erhalt oder zur Unterhaltung des Gebäudes verwendet werden“, sagt Dieder. „Sollte der Grundwasserstand nicht weiter signifikant ansteigen, die abdichtenden Injektionen einen großen Wasserandrang im Heizungskeller verhindern können und die hygienischen Rahmenbedingungen eine Beeinflussung der Nutzung als Schulgebäude ermöglichen, ist eine weitere Nutzung des Gebäudes ohne dauernden Personenaufenthalt im Kellergeschoss für mindestens weitere fünf Jahre denkbar“, heiße es in der Stellungnahme des Professors.

Hohe Kosten

Schon in der Niederschrift zur Ratssitzung vom 9. Dezember letzten Jahres war zu lesen: „Bei der Beurteilung, ob sich hier eine Investition auf Dauer rechnet, muss berücksichtigt werden, dass der Keller des Schulgebäudes aufgrund der Entwicklung der Grundwasserstände massive Feuchtigkeitsschäden aufweist und eine Behebung dieser Mängel, wenn überhaupt möglich, mit sehr hohen Kosten verbunden ist.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert