Wegberg - Grundschule bekommt eine neue Küche

Grundschule bekommt eine neue Küche

Von: mb
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Verbessertes Raumangebot an der Katholischen Grundschule Arsbeck: Geld für Küchenausbau steht im Haushaltsplan. Foto: Monika Baltes

Wegberg. Es ist eine lange Geschichte, die jetzt in der letzten Sitzung dieser Legislaturperiode des Ausschusses für Städtebau, Umwelt und Verkehr in Wegberg zu einem guten Ende gefunden hat.

2005 wurde die „Offene Ganztagsschule“ (OGS) an der Katholischen Grundschule in Arsbeck eingeführt. Das ehemalige Lehrerzimmer war in einen Küchenraum verwandelt worden, der für die Versorgung von 25 Kindern dimensioniert war. Bereits nach kurzer Zeit stiegen die Anmeldezahlen in der OGS, derzeit werden dort 124 Kinder versorgt, das Mittagessen im Forum wird in drei Schichten serviert.

Mehrfach war über die Erweiterung der Küche nachgedacht worden, im Rahmen des Anbaus des Gymnastikraumes (2010) und auch bei einer gleichzeitig ins Auge gefassten Erweiterung der Schule. 2012 wurden die Pläne zur Erweiterung der Schule mit Blick auf die demografische Entwicklung verworfen, immer weniger Kinder werden geboren. Die Enge in der Küche blieb. Fehlende Abstell- und Aufbewahrungsmöglichkeiten und organisatorische Schwierigkeiten bei den Arbeitsabläufen wegen der Nutzung durch Back- und Koch-AGs machten den Ausbau der Küche dringend erforderlich.

Im Haushaltsplan 2014 wurden Mittel in Höhe von 54.500 Euro für dieses Vorhaben eingeplant und in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses im März mit einem Sperrvermerk versehen. Gegen diesen Beschluss hagelte es Kritik von den Eltern der Grundschule (zahlreiche Protestbriefe und eine Online-Petition mit 362 Unterschriften), die der irrtümlichen Meinung waren, diese Mittel seien gestrichen worden.

Die Verwaltung klärte die entsprechenden Initiatoren auf, dass der Sperrvermerk lediglich bedeutet hätte, dass die Mittelverwendung zuvor vom Rat genehmigt wird, die Mittel aber zur Verfügung stehen. Der Rat hätte sich sozusagen „persönlich“ um die Erweiterung gekümmert. Der Sperrvermerk wurde vom Rat im April 2014 dennoch zurückgenommen, die Mittelverwendung liegt wieder in Händen der Verwaltung.

Mit Schulleitung und Kräften der OGS suchte die Verwaltung nach realistischen Möglichkeiten zur Erweiterung und Verbesserung des Raumangebotes. An die Küche grenzt ein Abstellraum, der derzeit als Stuhllager genutzt wird. Der Raum wird durch eine „überdimensionale Durchreiche“ der Küche zugeordnet, sagte Fachbereichsleiter Gerd Pint. Dort wird künftig gespült.

Das neue Raumangebot bietet größere Lager-, Abstell- und Arbeitsflächen und gewährleistet durch die räumliche und organisatorische Trennung der Arbeitsabläufe „Essenszubereitung“ und „Spülen“, dass der Küchenbereich für weitere Nutzungen früher zur Verfügung steht.

Auf Nachfrage aus den Fraktionen sagte Pint, dass die Zahl der Anmeldungen für die OGS auf 120 Schüler limitiert ist, auch wenn die aktuell „vier überzähligen Kinder“ nicht von der OGS ausgeschlossen würden. Diesem Lösungsvorschlag schloss sich der Ausschuss einstimmig an. Schulleiterin Gisela Unland zeigte sich mit der „Entscheidung sehr zufrieden“. Die Planungen würden „Handlungsabläufe vereinfachen, unterstützen und optimieren“.

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