Grundschüler dürfen gymnasiale Luft schnuppern

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Wie wird Kunst am Gymnasium unterrichtet? Grundschüler der Sonnenscheinschule bekamen schon mal eine Kostprobe.

Heinsberg. Eine ganz besondere Kunststunde erhielten Schülerinnen und Schüler der Sonnenscheinschule am Kreisgymnasium Heinsberg. Kunstlehrerin Katharina Schwinden vom Kreisgymnasium stellte ihnen den modernen Künstler Alexander Calder und sein Werk vor.

Der Schwerpunkt des Besuches lag aber auf der eigenen praktischen Auseinandersetzung mit dem Fach, und so entstanden wilde Papierkreaturen, die von den Kindern begeistert erstellt und anschließend mit abenteuerlichen Namen getauft wurden. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrerinnen Kerstin Gross und Karin Joschko, die sich freuten, den Kindern dieses Angebot durch die Kooperation der Sonnenscheinschule mit dem Kreisgymnasium machen zu können.

Seit fünf Jahren ist das Kreisgymnasium Heinsberg aktiv beteiligt an dem Begabungsnetzwerk „Begaben wagen“ des Schulamtes Heinsberg. In diesem sind 14 Grundschulen des Kreises verbunden, mit dem Ziel, Erfahrungen im Hinblick auf die individuelle Förderung auszutauschen, neues Wissen zu erwerben, gemeinsame Projekte zur Förderung von besonders begabten Kindern zu starten und die Information und Beratung von Eltern zu stärken.

Einmal im Quartal kommen jeweils 12 bis 15 Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen von der Sonnenscheinschule Heinsberg und der Katholischen Grundschule Haaren für ein bis zwei Schulstunden nachmittags ans Kreisgymnasium, um von den dortigen Kolleginnen und Kollegen Unterricht in den verschiedensten Fachbereichen – beispielsweise Biologie, Chemie, Physik, Kunst, Erdkunde, Spanisch – zu erhalten. Das Ziel von „Begaben wagen“ ist, bei den Schülerinnen und Schülern schon früh das Interesse für Bereiche zu wecken, die über den Unterricht der Grundschule hinausgehen, und sie zu eigenständigem Denken anzuregen.

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