Erkelenz/Mönchengladbach - Grünes Licht für Tagebau-Zweckverband: Gründung in Kürze

Grünes Licht für Tagebau-Zweckverband: Gründung in Kürze

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Erkelenz/Mönchengladbach. Der Mönchengladbacher Stadtrat hat der Satzung für den geplanten Zweckverband „Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler“, der Ende des Jahres/ Anfang 2018 gegründet werden soll, beschlossen.

Die Räte in Erkelenz, Titz und Jüchen hatten bereits vor der Sommerpause grünes Licht für den Satzungsentwurf gegeben.

Nach der gemeinsamen Willensbekundung zur Zusammenarbeit und der Bildung eines Informellen Planungsverbandes der Tagebaurandgemeinden Erkelenz, Mönchengladbach, Jüchen und Titz vor drei Jahren steht damit der Gründung eines Zweckverbandes nichts mehr im Wege.

Der Satzungsentwurf sieht eine Verbandsumlage für die Mitglieder vor, die nach Einwohnerzahl, Gemeindefläche und Flächeninanspruchnahme durch den Tagebau festgelegt wird. Erkelenz übernimmt wie Mönchengladbach einen Anteil von 38,10 Prozent an der Verbandsumlage. Demnach kommen auf Erkelenz jährlich anteilige Kosten in Höhe von 150.495 Euro zu, die für die Umsetzung von Planungen entstehen.

Jüchen ist mit 19,04 Prozent (75.208 Euro) und Titz mit 4,76 Prozent (18.802 Euro) beteiligt. Nach dem Anteil an der Umlage richtet sich auch die Verteilung der Sitze in der Verbandsversammlung. Erkelenz und Mönchengladbach sind mit jeweils 18 Mitgliedern, Jüchen mit zehn Mitgliedern und die Gemeinde Titz mit drei Mitgliedern vertreten. Zusätzlich gehören den Gremien die Ober- und Bürgermeister an.

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