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Grünes Licht für den Baubeginn der B221n

Von: Nicola Gottfroh
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Wassenberg. Fast 40 Jahre warten die Wassenberger nun schon auf ihre Umgehungsstraße, die Bundesstraße 221 neu. Nachdem unzählige Planänderungen in der Vergangenheit immer wieder für Verzögerungen gesorgt hatten, soll es nun aber ganz schnell gehen, bis die Bagger anrücken.

Noch in diesem Jahr könnte der Bau der B221n endlich beginnen. „Die Frist für Klagen nach der Offenlegung der Pläne endete jetzt ohne Beschwerden“, erklärt Wilhelm Höfener vom Landesbetrieb Straßen NRW auf Anfrage unserer Zeitung.

„Mit dem Nabu konnten wir uns glücklicherweise einigen“, sagt Bürgermeister Manfred Winkens. Der Naturschutzbund und andere Naturschutzverbände hatten im Vorfeld scharfe Kritik an den Plänen geübt, insbesondere an der Fortsetzung der B221n über die Rur um Unterbruch. Erst nach einem Zusammenkommen aller Beteiligten, Gegner und Befürworter im Dezember vergangenen Jahres an einem „Runden Tisch“ beim Verkehrsministerium in Düsseldorf zeigten sich die Naturschützer bereit, auf eine Klage zu verzichten. Immerhin signalisierten die Kommunen, noch einmal über eine Änderung der sogenannten „Bürgermeistertrasse“ im Rurtal nachzudenken. Dem Ausbau und Baubeginn der B221 neu für das Teilstück von Wildenrath bis zur L117 hat der Naturschutzbund zugestimmt. Aus öffentlich-rechtlicher Sicht besteht nun Baurecht für die Umgehung.

„Möglicherweise kann bereits in diesem Herbst mit dem Bau begonnen werden“, sagt Höfener. Wahrscheinlicher, so weiß er allerdings aus Erfahrung, ist aber, dass zwar der Auftrag noch in diesem Jahr erteilt wird, sich der tatsächliche Baubeginn aber noch weiter nach hinten schiebt. In den kommenden Monaten wird zunächst mit der Bauausführungsplanung, dem Flurbereinigungsverfahren und dem Grunderwerb begonnen. Spätestens zu Beginn kommenden Jahres sollen die Bauarbeiten dann beginnen. Gestartet wird mit der Errichtung der insgesamt acht Brückenbauwerke.

Bereits in vier Jahren, im Jahr 2018, könnte nach Höfeners Schätzung die Straße eröffnet werden. „Aber das ist natürlich wie so vieles im Leben eine Geldfrage“, sagt Höfener. Rund 28 Millionen Euro wird die Umgehungsstraße kosten. Diese Summe muss jetzt beim Bund beantragt werden. Höfener hofft sehr, dass die Gelder bald fließen werden. „Aber es gibt keine Anzeichen dafür, dass es kein Geld gibt“, so Höfener. Und wenn der Rubel rollt, dann rollt auch bald der Verkehr über die B221n. Und auch über die Einwände zur Umgehung Unterbruchs wird noch einmal neu verhandelt. „Auch da wollen wir eine einvernehmliche Lösung erzielen“, sagt Winkens.

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