Hückelhoven - Grüne sehen Handlungsbedarf bei Bahnstrecke und Sozialem

Grüne sehen Handlungsbedarf bei Bahnstrecke und Sozialem

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Hückelhoven. Die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Hückelhoven, Brigitte Brenner, als auch der Sprecher des Ortsverbandes Hückelhoven, Ulrich Horst, sind sich einig, dass sowohl bei der Reaktivierung der Bahnstrecke Baal-Ratheim als auch im sozialen Bereich akuter Handlungsbedarf auf Seiten der Verwaltung besteht.

Die Klage der Stadt gegen die abgelehnte Entwidmung des Eisbahnbahnbundesamtes (EBA) des Teilstückes Millich-Ratheim sei, so die beiden Mandatsträger der Hückelhovener Grünen, unproduktiv und behindere sowohl die Gespräche des Kreises Heinsberg und Düren sowie des Aachener Verkehrs Verbundes (AVV) bei der Vorstellung der Potenzialanalyse für die geplante Reaktivierung des Lückenschlusses Linnich-Baal und der möglichen Weiterführung bis Hückelhoven/Ratheim.

Darüber hinaus sei zusätzlich die weitere Planung der L 117n bis auf Weiteres durch die Klage ausgesetzt und die ohnehin unsichere Finanzierung durch das Land NRW ein willkommener Anlass für die ausführende Straßenbaubehörde Straßen NRW, andere Projekte, für die Baurecht besteht, vorzuziehen. Eine Neuwidmung des Teilstückes Millich-Ratheim für den Neubau einer möglichen Bahnstrecke unter Beibehaltung der Trasse für die L117n würde nach Ansicht von Bündnis 90/Die Grünen in Hückelhoven dieses Problem kurzfristig und nachhaltig lösen und beide Infrastrukturprojekte könnten vorangetrieben werden.

Eine gemeinsame Abstimmung der Stadt Hückelhoven, des AVV und des Kreises in dieser Sache sei dringend notwendig. Der nunmehr dem Kreis vorliegende Sozialbericht über die Lebenslagen der Bürger im Kreis Heinsberg sollte nach Auffassung der Grünen in Hückelhoven zum Anlass genommen werden, schnellstmöglich für Hückelhoven sämtliche erhobenen Daten zu sichten, um zukünftige Chancen und Gefahren für Hückelhoven rechtzeitig zu erkennen und Handlungskonzepte entwickeln zu können. Gerade auch beim demografischen Wandels sei es dringend nötig, nicht nur auf aktuelle Situationen zu reagieren, sondern mit größerer Weitsicht zu agieren.

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